Band: Riotgod
Title: Invisible Empire
Label: Metalville
VÖ: 2011
Genre: Stoner Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Bei Riotgod glaube ich mittlerweile kann man von dem Gesprächsthema aufgrund der Vorarbeit der beiden Ex-Monster Magnet Mitglieder in eben dieser Band nicht mehr viel merken. Die Truppe rund um Riotgod hatte bereits mit dem Vorreiter „Riotgod“ sehr viel Aufmerksamkeit bekommen und nicht nur eben aufgrund ihres ehemaligen Brötchengebers. Nein durchaus berechtigt bekam man für die Scheiblette gute Kritiken. Umso mehr erfreut es einen dass man mit eben gestärkten Rücken voran schreitet und wieder einmal die moderne Groove Rock Keule schwingt.

Die Art des kräftigen Stoner Rock die man einmal mehr sehr gelungen quer durch das Album hin platzierte spricht Bände und dabei kann man wiederum nur von einer gelungenen Einfädelung sprechen. Kernige Grooves und lang ziehende, teils wieder betrübliche Melodien werden zum Besten gegeben.

Besonders Bemerkens- bzw. Lobenswert finde ich die zusätzliche Verstärkung durch das funkige Flair. Dadurch kommt oftmals sehr gelungenes, shakiges Tanzflair auf. Klassische Rockmusik der späten siebziger Jahre, aber auch moderne Rhythmen wurden dabei gekonnt auf einen Nenner gebracht und man strotzt vermehrt nur so vor Kraft. Hierbei muss aber erwähnt werden das man eben den 70ies Style dieses Mal deutlich stärker nach vorne gerückt hat, wie beispielsweise beim Vorgängeralbum. Steht der Truppe aber durchaus sehr gut und somit ist diese Erweiterung absolut erste Sahne.

Nichts klingt aber hingegen zum Einfluss abgelutscht oder gar altbacken, dies verhindert man durch eben spritzfideles Abrocken der besonderen Art und dabei zucken einen die Muskeln sogleich hochzujagen und eben das Tanzbein zu schwingen.

Gleich zu Beginn des Album bringt man mit „Breed“ alles auf den Punk, doch lässt man in der Folge mit klassischen Rock-Songs, mit viel Energie gespickten Stücken im Stile der siebziger Jahren nicht locker das gewonnene Feld weiter auszubauen. Die gewisse Note verleiht man gewissen Stücken eben durch Stoner-Rock Allüren, welche man mit der persönliche Note sehr gut abgeschmeckt hat.
Man steigert sich in einen richtig gehenden Spielrausch der zu keinem Zeitpunkt abebbt.Zwischen den klassischen Einflüssen des klassischen Rock Stils, welcher nicht unbegründet an Bands wieDeep Purple, Rainbow oder Led Zeppelin erinnert, fließen auch etwas deutlich kreativere, erfrischende Klangmuster hinzu.

Die Symmetrie aus Klassik und moderner Energie ist einfach göttlich und man kann sich kaum satt hören von dem was uns teilweise mal mehr, mal weniger rotziger vorgetragen wird.

Fazit: Leicht verdaulicher Stoner Rock, mit starkem 70ies Style den man einer breiten Schicht an Fans aus dem Rock ans Herz legen kann. Durch die stilvollen Züge geht das Material superb runter und man übertreibt es zu keinem Zeitpunkt durch zu abgekaute Linien aus dem Stoner Bereich.

Tracklist:

01. Breed
02. Fool
03. Crossfade
04. Slow Death
05. Firebrand
06. Gas Station Roses
07. Tomorrow`s Today
08. Saving It Up
09. Loosily Bound
10. Lost
11. Hollow Mirror
12. Rebirth

Besetzung:

Mark Sunshine (voc)
Garret Sweeney (guit)
Jim Baglino (bass)
Bob Pantella (drums)

Internet:

Riotgod Website

Riotgod @ MySpace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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