Rottendawn – Occult

Rottendawn-Occult-cover-artwork

Band: Rottendawn
Titel: Occult
Label: Saturnus Records
VÖ: 06/09/2019
Genre: Doom/Death/ Heavy Metal
Bewertung: 4/5

Die aus Helsinki/Finnland stammende Doom/Death Formation ROTTENDAWN veröffentlichte am 6. September ihr Debüt Album „Occult“. Die Anfang 2010 gegründete Kapelle besteht in erster Linie aus den zwei Gründungsmitgliedern Joni Halmetoia (LEGACY) und Make Mäkinen (PROTECTED ILLUSION, SINISTRA), wobei sich Letzterer auch für das Artwork des Album Covers verantwortlich zeigt. Die auf C heruntergestimmten Gitarren und der Growl Gesang von Sänger und Bassist Pasi Äijö lässt eindeutig die Doom/Death Affinität zu, obwohl sich die Band selbst in keine stilistische Schublade stecken lassen möchte.

Schnell und kompromisslos gestalten sich die ersten Töne des Openers „The Final Lament“. Nach gut einer Minute wird das Tempo gedrosselt und es geht schleppend und zäh in bester Doom Manier weiter. ROTTENDAWN bewegen sich klanglich, geistig und lyrisch in dunklen Gewässern. Nach gut acht Minuten endet der Reigen und mit „Burn `til Buried“ geht es in dieser Richtung weiter, manche Gitarrenlinien erinnern manchmal an alte, gute MY DYING BRIDE Zeiten, denn die Harmonien werden auch des Öfteren in doppelter Besetzung ausgeführt.

Ein Highlight und Anspieltipp ist mit Sicherheit die erste Singleauskopplung „Zero Lives Left“.  Hier wird in mittlerer Geschwindigkeit musiziert, wobei das schwere Atmen ganz zu Beginn schon originell rüberkommt.

Der Text wird halb gesprochen, zur anderen Hälfte gesungen. Die Gitarrenlinien sind sehr originell und beinahe Ohrwurm artig gehalten. Ein sehr atmosphärischer Titel, der unter die Haut geht. Der Titelsong „Occult“ ist ein spärliches Stück, welches abermals mit halb gesprochenen Lyrics auskommt.

Düstere Chöre unterstreichen die okkulte Stimmung und passen wie die Faust aufs Auge. Die guten zehn Minuten Spielzeit des Tracks vergehen fließend und der Albumtitel wird seinem Namen mehr als gerecht. Denn die morbiden Klavierklänge unterstreichen die gesamte Grundstimmung des Debüts von ROTTENDAWN. Als letztes möchte ich noch ein weiteres Highlight bzw. einen Ausreißer erwähnen. Das kurze, bündige und dafür umso härtere „Ode To Pjotr“.

Die knappe Minute Spielzeit ist im hohen Tempo gehalten und mit Doublebase untermalt. Der Text handelt von der Hymne an „Pjotr“, der ein „Herz aus Stahl“ hat und dementsprechend musikalisch gehuldigt wird.

Fazit: ROTTENDAWN haben mit „Occult“ ein bärenstarkes Debüt am Start. Alle Liebhaber des schleppenden, langsamen Domm/Death Metals können hier bedenkenlos zugreifen! Daumen hoch.

Tracklist

01. The Final Lament
02. Burn ‚til Burial
03. Dusk Demons
04. Dawn Dwellers

05. Ode to Pjotr
06. Et voi taas kuollakaan
07. Zero Lives Left
08. Occult

Besetzung

Pasi Äijö Bass, Vocals
Mikael Arnkil Drums
Joni Halmetoja Guitars
Make Mäkinen Guitars

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