RUSS BERGQUIST – The Russ Bergquist Project

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Band: RUSS BERGQUIST
Titel: The Russ Bergquist Project
Label: Saol/H’Art
VÖ: 13/09/2019
Genre: Metal/Hardrock
Bewertung: 3,5/5

Der ehemalige ANNIHILATOR Bassist (1999-2003, 2005–2007) Russ Bergquist hat nebst seiner Arbeit mit DUSKMACHINE nun sein Solobaby aus dem Taufbecken gehoben. Über die Jahre hat der Kanadier eifrig an Songs für ein solches Projekt gesammelt und genau daher ist es nicht verwunderlich, dass „The Russ Bergquist Project“ folgendermaßen klingt, wie es der Silberling tut. Ohne Zweifel erhaben wurden Songs in guter Qualität geschrieben und erinnern dagegen an die ehemaligen Betätigungsfelder, vor allem eine Handvoll ANNIHILATOR Fragmente der dominanten Art und Weise sind niemals von der Hand zu weisen und sind somit durch die Bank wegweisend für diesen Solosilberling.

Klarerweise klingt das nicht zu Thrash orientiert wie es Jeff Waters und seine Mannen tun, dennoch, erinnern wir uns an etliche Songs von „Set The World on Fire“, wo selbst das kanadische Urgestein auf anderen, breitentauglichen Pfaden gewandelt sind. Mit einigen, verschiedenen befreundeten Musikern wurde eine Hommage an Rock und Metal der 80er Jahre laut Beipackzettel geschaffen. Gut ein Funken Wahrheit mag wohl dabei sein, nur klingt für mich eher weniger wegweisend.

Im Gegensatz zum Beipackzettel sind viele verspielte Stücke darauf, welcher mehrheitlich dem 90er Sektor zuzuschreiben sind. In einer Zeit wo es der Metal äußerst schwer hatte. Genau deshalb wirken die Songs stark an eine rauere, Groove ausgelagerte Form etlicher Einflüsse aus dem Sektor von ANNIHILATOR zu Zeiten von „Set The World on Fire“. Weil mir das Album schon gut gefiel, ist es keine Verwunderung, dass der ehemalige Bassist der kanadischen Technical Speed/Thrash Metal Legende mich mit dem dargebotenen überzeugen kann. Zumindest bis zu einem gewissen Grad.

Makel ist oftmals die Produktionstechnik, welche bei einigen Songs etwas harkt. Besonders bei einigen Drum Passagen klingt das nicht so toll, wie man sich im Gedanken vorstellt. Anyway, die Vielzahl der Soundstücke sind ein breiter Ritt durch den Gemüsegarten, wenngleich dominant der ehemalige Kollege Jeff Waters in der 90er Soundphase ständig vorrangig schallt.

Wer auf Alben wie „Set the World on Fire“ von ANNIHILATOR in teils rockigerem Soundkleid steht, könnte hier durchaus sein Auslangen finden.

Fazit: Durch die Bank serviert uns RUSS BERGQUIST eine tolle Anzahl von kunterbunten Songs, die eine breite Masse an Rock und Metal Fans der kanadischen Soundzunft überzeugen könnte!

Tracklist

01. Suicide Shift
02. Lost At Sea
03. Shreddies
04. Hunted
05. Caged

06. Stabbed In The Back
07. Cassini
08. What I Say
09. Who You Are

Besetzung

Ray Hartmann – drums
Ryan Van Poederoyen – drums
Vivien Lalu – keyboard
Dave Young – keyboard
Mark Petri – vocals
Alex Roque – guitar
Brian Poulsen – guitar
Scott Webb – guitar
Joop Wolters – guitar
Jeff Loomis – guitar
Russel Bergquist – bass & guitar

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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