Salem – Forgotten Dreams (CD Review)

Band: Salem
Titel: Forgotten Dreams
Label: Pure Rock Records
VÖ: 2013
Genre: NWOBHM
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Salem, ja die Jungs sind mir durchaus ein Begriff, dies sind die NWOBHM Musiker, welche mir den Alltag mit ihrer Best Off aus dem Jahr 2010 versüßt haben. Wirklich Schade, dass die Jungs nicht schon viel früher zu Weltruhm gekommen sind. Denn die Blütezeit des genannten in dem man agiert ist ja bekanntlich schon lange vorbei, auch wenn es immer noch Retrobands gibt, welche den Sound frisch aufleben lassen. Wer kann schon von sich behauptet ein vergessenes Relikt zu sein. Salem können dies, denn obwohl man mit Bands wie Iron Maiden, Judas Priest, Saxon und so weiter gestartet ist, blieb man leider auf der Strecke. „Forgotten Dreams“ ist nun das erste Lebenszeichen längerer Form. Mit etwas schmunzelndem Blick spreche ich das Wort Debüt aus. Der Sound der hier aus den Boxen trällert ist einfach unglaublich, ja ich sage es unverfroren GEIL. Zwischen Saxon, Angel Witch und Iron Maiden hätte man sich ansiedeln könne und so mag dieser Megaoutput zu spät sein aber die Klasse ist einfach unglaublich. Orientalisch einerseits, dann wieder typischer British Steel und dann wieder mit klassischen Praying Mantis Attitüden etwas mehr für den kompletten Globus. Doch auch dem Solingen Stahl wird gehuldigt und „When Love Is In Your Heart“ klingt wie Udo zu seiner Blütezeit mit ACCEPT. Gute Balance aus klassischen Soundfragmenten, Melodien und treibenden Rockgroovlines ist das oberste Gebot und so wird das Album niemals langweilig. Eine tolle Retroreise somit, aber mit modernem Sound. Frevel? Nö wirklich nicht, denn somit kann man es als klassischen Metal Happen bezeichnen, welcher aber nicht altbacken klingt. Charme und Spirit der guten alten Tage werden hier hochlöblich zum Vorschein gebracht und dies lässt jeden Freund der alten Scheibletten des British Steel zugreifen. Alt und Jung werden hier gut unterhalten und für meinen Teil ist das Machwerk eine Hommage an die Achtziger, welche nicht besser klingen könnte. Die Blütezeit mag vielleicht vorbei sein, doch Salem lassen sie noch einmal und das wirklich kräftig-toll hochleben.

Fazit: Ein grandioser Output, welcher in keiner Sammlung des klassischen Heavy Metallers fehlen darf. Gute Roots in einem amtlichen Soundkleid was will man mehr? Richtig rein gar nichts, rein mit dem Ding, Kutte übergestreift und an die alten Zeiten denken!!!!

Tracklist:

01. Forgotten Dreams
02. High Stakes
03. When Love Is in Your Heart
04. This Heart Is Mine
05. Kazakafnu
06. The Answer
07. Reach to Eternity
08. The Best Is Yet to Come
09. X-Rated
10. Break the Chains
11. Ask the Lonely
12. Aftershock

Besetzung:

Adrian Jenkinson (bass)
Paul Macnamara (guit)
Mark Allison (guit)
Simon Saxby (voc)
Paul Mendham (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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