Band: Seek & Destroy
Titel: Kuigrobn’s Finest Madness Selection #1
Label: Brokennose Records
VÖ: 2013
Genre: Thrash/Groove Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Guess who’s Back so hieß ein Titel der Burgenländischen Formation Seek & Destroy. Nun sind sie wirklich wieder da, nicht dass sie etwa länger weg gewesen wären, allerdings hat man mit „Kuigrobn’s Finest Madness Selection #1“ einen neue Rundling parat. Das Debüt „Forgiveness“ liegt ja doch schon etliche Jahre zurück. Gerne erinnere ich mich auf das erste Zusammentreffen mit den Burschen. Damals noch mit 13/14 Jahren zeigten diese, dass sie eine Qualität drauf haben die viele alteingesessene Bands lasch dastehen lässt. Nun sind sie gewachsen und wie, denn nicht nur das die Jahre verstrichen sind, nein auch was die Musik betrifft zeigen sich die St. Margarethener Combo als äußerst gereift. Schon damals zu Beginn ihrer Karriere wussten die Jungs ganz genau wo es hingehen soll und dies hat man nach all den Jahren weiterhin ausgebaut. Was noch eben zu Beginn deutlich mehr im Thrash Bereich angesiedelt war, wurde kurzerhand noch deutlich moderner, wie auch Core lastiger versehen. Die Mischform der Tinktur stimmt und auch der satte Groove den man hinüber gestreut hat macht neuerlich viel Spaß. Viele Wechsel machen das Konzept an und ab etwas progressiver, doch werden wir nicht von zu argen Breaks überfahren. Sicherlich hört man es an und ab etwas stärker raus, allerdings prügeln die Burgenländer in einem deutlich anderen Gewässer. Man mag zwar auch im österreichischen Bereich auf eine breite Konkurrenz von einer ähnlichen Färbung sprechen, doch die Formation überholt diese locker am zweiten Fahrstreifen. Die Einflüsse kann man zwar nicht alle aufzählen, da dies schon alleine eine halbe Seite ausmachen würde, doch stets ist die Truppe bedacht darauf ihren eigenen Stempel aufzudrücken und eben viel Innovation zu zeigen. Nötig haben es die Jungs nicht ganz klar bei anderen Truppen abzugucken und so macht der erfrischende Wind aus dem Burgenland einfach Spaß und das obwohl es doch in diesem Mischverhältnis viele Bands gibt. Produktion wie auch die Auswahl der Härtetracks wurden gut getätigt und so wird man zum eifrigen Mosh-Pit Tanz nicht nur animiert, nein man wird einfach dazu gezwungen, denn die Stücke sind einfach dafür geschaffen sich ordentlich-schweißtreibend auszutoben. Die wechselnde Aufbauthematik zwischen Geschwindigkeit und Power ist sehr gediegen und kompakt ausgefallen. Dieses Wechselkonzept ist sehr gelungen eingesetzt worden und von dem steten up and down kann man sich gar nicht satt hören.

Fazit: Es mag wohl viele Bands und Alben in diesem Bereich geben, doch nur wenige können hier neuen Wind versprühen. Die Burgenländer können und wie und es erfreut die Redaktion, dass man nach all den Jahren der harten Arbeit mit einem erfrischenden Happen wieder auf der Bildfläche erscheint. Blut und Schweiß ist in den Rundling reichlich geflossen und dies hört man raus und mit eben diesen Spirit können die Jungs auch weiterhin die Meute der Mosh-Pit Akrobaten anstecken, dies tut man weiterhin mit einer spielerischen Leichtigkeit.

Tracklist:

01. Never Be Tha Same Again (Intro)
02. UTQA
03. Caliocho de Dirty Sanchez
04. Face 2 Face
05. Venio Roman Iterum Crucifigi
06. 5 Sekunden Scheim 2.0
07. T:W:I:Y:T:C
08. Ruin Your Reputation (Kuigrobn Anthem)
09. The Showstopper
10. Guillotine

Besetzung:

Florian Salmer (voc & drums)
Thomas Trausmuth (guit)
Klaus Unger (voc & bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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