Band: Slatsher
Titel: Human Light Leakage
Label: Spheres Records
VÖ: 2013
Genre: Atmospheric Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Atmospheric Death Metal, dies klingt sofort nach einem sehr progressiven Konzept. Slatsher stammen aus Frankreich und zollen diesem Genre Eck laut eigenen Angaben Tribut. Das erste Lebenszeichen, welches hier bei unserer Redaktion eingetrudelt ist, lautet „Human Light Leakage“ und schon nach wenigen Sekunden weiß man dass sich hinter dem Album genau das versteckt was man bei der Titulierung des Genres vermutet. Die leichten modernen, ja schon streckenweiße rockigen Rhythmen hat man mit herben Death Metal Rhythmen gepaart, wobei letztere immer mehr das Ruder übernehmen, was auch deutlich besser zur Geltung kommt. Langläufige Ausflüge machen viel Laune und hierbei zeigt die Truppe dass sie zu einer technischen gut ausgefeilten Arbeitsgruppe gehören. Die teils sehr Slayer lastigen Breaks die an und ab immer wieder zum Vorschein kommen lassen zwar etwas Thrash Stimmunge aufkommen, doch schon wird der nächste Sprung getätigt. Da es sich beim ersten Track um ein überlanges Instrumental handelt denkt man, dass es sich hierbei um ein Instrumentalteil handelt. Dies entkräftet man mit dem folgenden Stücken und man kann sich beruhigter zurück lehnen. Natürlich sofern dies möglich ist, denn weiterhin attackieren uns die Franzosen mit stimmigen, teils sehr gut-dunkel melodischen Einwürfen, welche immer wieder etwas thrashiger und technisch gefrickelter auslaufen. Die Anzahl der Breaks und der Stufenweiße Aufbau bzw. der Ergänzungsgrad mögen beim ersten Reinhören etwas wild erscheinen, sind aber von einer interessanten Art und Weis, sodass man sich kaum satt hören kann an dem was da aus den Boxen schallt. Sicherlich muss man einen guten Draht in den technisch-progressiven Bereich haben, denn die oftmals stärkere Breitseite übernimmt vehement das Ruder. Macht aber nichts, denn zu komplex sind diese Linien nicht und somit sind diese ganz im Gegenteil zu den Befürchtungen leichter aufnehmbar. Das sehr dunkle, teils Rabenschwarze Gesamterscheinungsbild sorgt für viel Stimmung und lässt manchmal zwar etwas Wankelmütigkeit zu, doch schon eilt der Trupp hinter den Barrikaden hervor und verprügelt uns mit der Death Peitsche, welche auch an und ab etwas Black lastiger auf uns hernieder knallt. Das Mischverhältnis stimmt und auch bei den Überleitungen zu den sehr druckvollen Parts erweisen sich die Franzosen als sehr spitzfindig. Das so genannte Wechselbad der Gefühle ist zwar wild durcheinander gemischt, dennoch kann man sich darauf vorbereiten das man auf eine wilde Achterbahnfahrt mitgerissen wird, welche durchaus Spaß macht. Man muss schon etwas technischerer Kost und progressiven Beimengungen hold sein, ist man dies macht der atmosphärisch, sehr gut aufbereitete Death Metal der Franzosen viele Spaß.

Fazit: Man braucht zwar etwas um in das Album rein zu finden, doch einmal den Faden erklommen gibt es kein Halten mehr. Die Ausgereiftheit mit der uns hier der atmosphärische Death Metal präsentiert wird ist einfach unglaublich Abwechslungsreich eingespielt worden. Eine längere Zeit vor dem Player muss unbedingt eingeräumt werden, denn einmal gefangen wird man so schnell nicht los kommen von den Stücken in allen Lagen der Gefühle und Verhaltensweisen.

Tracklist:

01. Human Error
02. Vorarephilia ( Mosaic Of Flesh And Blood)
03. Tongue Of Soul
04. The Faceless Man
05. Luci
06. Fugus
07. The Sap Of The Burned Three
08. Man, Angel And Moon
09. The Adamant
10. Pixel Prison
11. Great Loop

Besetzung:

Remi Gemelli (voc)
Yan Binot (guit & voc)
Mickaël Froeliger (drums)
Adrien Landuren (bass)
Hugo Florimond (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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