Band: Sending Artax
Titel: Circus of Me
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Progressive Death/Black Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Sending Artax? Noch nie gehört? Kein Problem ich auch nicht. Mal genauer nachgeforscht, ah aus Land Down Under, ja hier tut sich ja wirklich etwas in den letzten Jahren, sodass man nicht immer gleich Airbourne oder AC/DC sagen muss, wenn es den Rock bzw. Metal betrifft. „Circus of Me“ wurde zwar schon veröffentlicht kam aber erst jetzt über den großen Teich zu uns. Was macht die Truppe nun? Hm recht schwer zu definieren, denn einerseits rühmt man sich ja Progressive Metal zu machen und das stimmt auch. Andererseits werkelt man aber deutlich mehr im Black/Death Bereich und so kann man durchaus von einer gediegenen Mischung daraus sprechen. Wie ein Maschinengewehrfeuer poliert uns der Schlagwerker amtlich die Fresse und dabei bleibt einem wahrlich die Spucke weg. Auch die immer wieder eingefädelten Synthy Anleihen, ansonsten für mich oftmals aus diesem Bereich eher abschreckend passen wie die Faust aufs Auge. Klingen aber oftmals sehr stark an die alten Children of Bodom angelehnt und das dürfte einigen sauer aufstoßen. Persönlich muss ich sagen nicht jetzt so originell, aber dennoch gut genug um für ordentlich aufwirbelnden Staub und gute Abwechslung zu sorgen. Die harschen Beats und Vibes dominieren und dadurch driften die Key und Synthy Anleihen eher in den Hintergrund bzw. als gediegene Abrundung. Die Härte kennt hierbei keine Grenze und das offeriert die Truppe auch sehr gekonnt. Was vorab etwas mehr an die Frühneunziger erinnert wird immer wieder durch einen guten Handgriff moderner und innovativer in die moderne Richtung gelenkt. Eine sehr gute Abwechslung, welche durchaus für fassungsloses Staunen sorgt. Alle musikalischen Gehirnzellen und Windungen werden superb gefordert und so schlittert das Material nicht in Vergessenheit. Man mag wohl nicht zu den revolutionären Acts zählen, aber die Machart und das Potential mit welchen man das Album eingespielt hat spricht Bände und weiß eben langanhaltend zu begeistern.

Fazit: Superberer Progressive Metal Act, mit einer superben Linie aus dem melodischen Black/Death Bereich. Wer auf COB und auch Behemoth steht und hierbei oftmals auch an eine Mischform denkt, ja für den ist die Truppe und ihr Rundling eine absolute Bereicherung in der Sammlung.

Tracklist:

01. Circus of Me
02. The Rising
03. Run
04. They’re All Sleeping
05. Sending Artax to the Swamp
06. Binary (i)
07. Where’s My Regret (ii)
08. What We Know (iii)
09. We, The Beast

Besetzung:

Lewis Watson (voc)
Craig Cecil (guit)
Sean Thomson (guit)
Samuel Cain (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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