Band: Seregon
Titel: Disposable Suffering
Label: Selfreleased
VÖ: 2009
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Nach Warpath erreichte uns von der Insel ein weiterer Gusto Happen in diesem Genre und die Jungs von Seregon stehen ihren Landesmännern in nichts nach. Die aus Bristol stammende Formation wurde 2005 von James Moore (voc) und Alex Hagues (guit) gegründet. Nach einer etwas längeren Suche fand man in Ben Allen (bass) und Andy Page (drums) die richtigen Mitstreiter und nun liegt ihr Machwerk „Disposable Suffering“ vor mir und Thrash Metal Fans der guten alten Schule sollten hier ganz genau aufpassen. Der Silberling ist genau das was man für den alltäglichen Gebrauch in Sachen Thrash benötigt.

Mit einem Trommel und klanglichen Intro, das eher auf eine Power oder hymnische Paganscheibe tippen lässt wird nun Track Nummero Uno „Disposable Suffering“ eröffnet. Die Briten halten diese Einleitung länger am Laufen und erst ab 1:30 bläst man uns härteres Geballer um die Ohren. Dies ist aber nun so Speedig wie eine Dampfwalze das man alles platt macht was sich den englischen Thrashern in den Weg stellt. Eine glanzvolle Mischung erweist man uns hier, welche mich an und ab an alte Thrash Götter erinnert. Vor allem Slayer Fans der frühen Stunde dürften hier viel Gefallen an dem Geschretter finden welches uns hier die Jungs um die Ohren knallen. Kurz etwas verzogen wird nun „Band of Brothers“ ins Gefecht geschickt. Dieser rollende Panzer der hier dahin tuckert hat viel Bangerkraftstoff getankt. Kurze wütende Ausbrüche, werden immer durch einige Melodieriffs abgelöst. Doch gleich im Anschluss brettert man wieder in bester Manier dahin. Kurz prägnant, schroff und Einsatzfreudig dröhnt nun „Denizens“ durch die Luft. Wütende, speedige, kompromisslose Rakete, die wie eine Massenvernichtungswaffe nur Schutt und Asche hinterlässt. Durch dieses atemberaubende Tempo sollte man schon vorher eine Genickstarre einberechnen, denn diese bleibt bei dieser Geschwindigkeit kaum aus. Das Pedal weiterhin fest gedrückt knüpft man nun mit „The Removal of the Spine!“ an. Dennoch lässt man sich hier zu einigen Bay Area Thrash Groove Elementen der Marke Exodus und Co hinreisen. Diese sind der etwas galoppierende Part, bevor man einige Speedeinschübe einwirft. Sehr facettenreicher Thrasher der einiges beinhaltet. „Echoes“ ist nun deutlich melodischer ausgefallen, vor allem nach der sehr orientalischen Gitarreneinleitung die man recht herb mit einem Speedausbruch ablöst lässt diesen Melodieanteil immer wieder aufkeimen. Gute Mischung die man uns hier präsentiert. Zwar hat der bretternde Anteil etwas stärker die Zügel im Griff, doch still und heimlich schleichen sich die melodischen Einfädelungen immer wieder ein. Von der Machart bzw. Geschwindigkeit sehr ähnlich setzt man nun mit „The Company“ zum Angriff an. Doch immer wieder gehen die Pferde mit den Engländern durch und bei diesen Stampedes die man da vollzieht macht man schlussendlich alles platt. Gewaltiger vor Wut und Kraft nur so strotzender Thrasher den man uns hier unterbreitet. „Fuck Shit Up“ wurde mit einem klanglichen Intro ausgestattet. Dies zieht sich etwa 40 Sekunden hin und schon reißt man mit einem tödlichen Inferno noch einmal alles nieder was noch steht. Wut, Hass und raufende Beats treiben diesen Track in die wütende Circle Pit Ecke und dort kann man gewaltig auftrumpfen.

Fazit: Geilster Old School lastiger Thrash Metal der besonderen Art und mit Warpath gehören auch diese Jungs zu den Unerhört Bands die es verdient hätten sobald als möglich einen Deal an Land zu ziehen. Bleibt mir nur zu sagen British Thrash Steel Rules.

Tracklist:

01. Disposable Suffering
02. Band of Brothers
03. Denizens
04. The Removal of the Spine
05. Echoes
06. The Company
07. Fuck Shit Up

Besetzung:

James Moore (voc)
Alex Hagues (guit)
Ben Allen (bass)
Andy Page (drums)

Internet:

Seregon Website

Seregon @ MySpace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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