Band: SINSAENUM
Titel: ECHOES OF THE TORTURED
Label: Peccatum Records/EarMusic
VÖ: 29.07.2016
Genre: Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Maze P.

Stagnierte Death Metal meiner Meinung nach in letzter Zeit doch ein wenig bzw. bewegte man sich viel in eher Old-School Gefilden, wenn man sich dieser Mucke hingab, ja drifteten viele Bands immer mehr in den Modern Metal mit Klargesang ab, haben sich bei SINSAENUM doch einige Musiker zusammengetan, die wieder frischen Wind in eine alte Richtung blasen. Männer, die den Death Metal wieder aufleben lassen und in die 2010´er Jahre holen wollen. Wer hier dabei ist, brauche ich nicht lange zu erwähnen, wurde ja schon lange genug in der Presse breitgetreten. Auf das Debütwerk der Jungs rund um Joey Jordison (ex-Slipknot, Vimic)  und Frédéric Leclercq (Dragonforce) war ich nun auch mehr als gespannt.

Wie lässt sich diese Kombination wohl in (gute) Töne fassen, denn Namen alleine reichen nicht immer.Auch die restlichen Mannen u.a. Attila Csihar (Mayhem, Sunn O), Sean Z (Dååth, Chimaira) bilden ja nicht gerade eine Nachhut. Die Stile der beiden Hauptprotagonisten könnten unterschiedlicher ja nicht sein… Es gibt nichts, was es nicht gibt. Find ich geil!

Somit volle Konzentration auf ECHOES OF THE TORTURED. Die Songs des Albums bewegen sich irgendwo zwischen Morbid Angel, Death, Deicide, ein wenig Trash Metal gepaart mit geknüppelten Black Metal. Aber alles in wohlformierten Dosen, so dass der geneigte Hörer in vollkommene Verzückung gerät. Die Musik und die Produktion wurde ins neue Jahrtausend getragen und trifft die Faust aufs Auge. Eine solch starke Produktion wünschen sich wahrscheinlich die meisten Bands, die von sich reden wollen bzw. auch etablierte Acts. Genial! Was noch hinzukommt, sind diese Interludiums, die das Album düster bis krank wirken lassen. Sie sind es die die Stimmung in eine wahrlich schaudere Richtung puschen und so den Hörer ob der langen Laufzeit zu jeder Sekunde bei Laune halten.

Experimentierfreudigkeit darf auch nicht vergessen werden. Diese ist ebenso vorhanden, wie Kalkül. Die Jungs wissen genau was sie tun. Die Stimmenkombination von Attila Csihar und Sean Z setzen dem Meisterwerk noch die Krone auf. Gänsehautfeeling. Genial! Joey Jordison zeigt hier auch mehr als bei Slipknot, wie ich finde. Er ist einfach ein begnadeter Drummer. Sauber! Geniales Songwriting und Meisterliche Riffs! Ein Album, dass getrost Meisterwerk genannt werden darf und als Album des Jahres nominiert werden darf! Daumen hoch! Rock on

Tracklist:

01. Materialization
02. Splendour and Agony
03. Excommunicare
04. Final Curse
05. Condemned to Suffer
06. Ritual
07. Sacrifice
08. Damnation
09. The Forgotten One
10. Torment
11. Anfang des Albtraumes
12. Mist
13. Echoes of the Tortured
14. Emptiness
15. Gods of Hell

Besetzung:

Frédéric Leclercq: guitar, bass, synth, vocals
Joey Jordison: drums
Stephane Buriez: guitar
Sean Zatorsky: vocals
Attila Csihar: vocals
Heimoth: bass

Internet:

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Checkt hier das Album via Spotify:

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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