Soldier – Dogs of War

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Published on Oktober 05, 2013 with No Comments

Band: Soldier
Titel: Dogs of War
Label: Starhaven Records
VÖ: 2013
Genre: Heavy Metal, NWOBHM
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Soldier? Habe da vorab im Netz gelesen, dass es ich hierbei um eine Legende handelt. Gut seit 1979 agierend darf man dies wohl so sehen. Persönlich bin ich noch nie in den Genuss der Truppe oder irgendeines Stücks gekommen. Das man wohl auch zur Riege der NWOBHM gehört steht meiner Meinung nach außer Frage. Dass man aber im Gegensatz zu anderen Helden wohl eher untergegangen ist auch. „Dogs of War“ nennt sich das neueste Lebenszeichen und dabei klingen die Jungs weniger nach dem wegbereitenden Part der Metalgeschichte. Vielmehr hat man eine eigenständige Linie drauf, sodass man eben weniger auf den NWOBHM tippen würde. Kleinere Nuancen und Vergleiche zu Saxon und Holocaust mögen wohl dabei sein, doch klingt man deutlich eigenständiger, wie auch etwas zeitgemäßer. Sprich, die melodische Rockvariation die auf diesem Album geboten wird mag zwar nicht die Revolution schlechthin sein, allerdings ist der Unterhaltungsfaktor bei den Stücken sehr gelungen eingesetzt worden. Kuttenträger, welche mal auf eine Rockrunde greifen wollen, dürfen dies bei diesem Album sicherlich tun. Fetzige Fragmente gibt es hier zu Hauf und so klingt das Album nicht zu lasch, nein man rockt ordentlich die Bude und dass mit vielen Aufblitzereien eben aus dem British Steel Bereich. Mitreißende Grooves, seitens des Rockbereichs, wie auch klassische Melodic Metal Variationen bieten viel Unterhaltung und wurden von den Herrschaften aus Northampton gut zusammengefügt. Der Fun Faktor ebbt niemals ab und somit unterstreicht die Aussage Legende das Geschehen, wie auch das gehörte doppelt. Den Metalbereich Europa, im speziellen England, mit einigen Ausflügen in den amerikanischen Sektor so zu verbinden ist einfach adrett und zaubert mir ein zufriedenes, befriedigtes Grinsen ins Gesicht. Most Welcome für die alltägliche Metalmusik die man am laufenden Band in den Rachen gestopft bekommt. Das gezeigte Niveau mag jetzt nicht sonderlich neu sein, der Unterhaltungsfaktor ist es aber schon.

Fazit: Eine wohl längst vergessene Legende, die es noch einmal wissen will. Im Gegensatz zu vielen Kollegen sind diese Jungs aber eine Perle, bei der man hofft, dass Herr und Frau Metalfan hier zugreifen und ihre Unterstützung zeigen.

Tracklist:

01. Dogs Of War 04:36
02. I Can’t Breathe 04:07
03. Fireflies 04:09
04. The Eye 04:27
05. Lock N’ Load 04:54
06. Bedlam 06:33
07. Demon In The Room 03:35
08. I Am 04:26
09. Forever 04:26
10. Take Me Home 03:31
11. No Mans Land 03:41

Besetzung:

Ian Alan Dick (guit)
Alex Smith (drums)
Miles Goodman (guit)
Richard Frost (voc)
Dave Harrison (bass)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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