Band: Soto
Titel: Divak
Label: earMUSIC
VÖ: 01.04.16
Genre: Alternative Rock/Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Hurra Jeff Scott Soto ist wieder da. Nicht das er jemals weg war, aber mit dem ersten Solo Album erscheint der Ausnahmesänger des Hard Rock/Metal Bereichs, das erste mal auf dem eigenen Pfad. Nun die Mitwirkung in all den Jahren war sicherlich auch davon geprägt, dass der gute Jeff immer ein Wörtchen mitzureden hatte und mit seinem Gesang veredelte er so manche Scheiblette. Will jetzt nicht wirklich alle aufzählen, aber mein Einstand mit ihm am Mikro war einfach „Eternal Prisoner“ von Axel Rudi Pell und da war es um mich geschehen, stets geflashed von einem Gesang konnte ich es kaum erwarten dass der Solorundling in der Redaktion rein flatterte. Nun ist es also soweit und mit zittrigen Händen hieve ich das Edelmetall in den Player.

Epochal bringt man den Silberling zum Anlaufen und das schafft schon mal eine sehr gute Stimmungsmache. Was wird wohl da aus den Boxen pfeifen was den Stil an sich betrifft. Nun gut wird kein Metalcore sein, ist mir schon klar, dennoch weiß man eben die Wandlungsfähigkeit des Burschen und seinen Ideen.

Fakt ist nach der epochalen Einleitung ist das eher eine Irreführung gewesen, denn es ertönt geiler, groovender Hard Rock, welcher auch mit klaren Statements in den traditionellen Bereich, wie auch modernen Rock verankert ist. Absolut spitzfindige Sache und der Gesang? Blöde Frage, einfach göttlich und das stand zumindest bei mir niemals zur Debatte. Die frischen Rockklänge sind gelungen vermischt worden und lassen viel gute Laune aufkommen, aber auch etwas runter ziehende Vibes wurden in den Sound miteingebaut und das unterstreicht das fachmännische Können von Jeff und seinen Mitstreitern auf diesem Silberling.

Durch die Bank wechselt man im Sekundentakt zwischen den Bereichen des Rock und schreckt auch vor kleinen Allüren des Alternative Rockbereich niemals zurück. Wird vielleicht im Falle des Songs „Suckerpunsh“ den traditionellen Liebhaber der Vorwerke von Jeff’s Mitwirken etwas abschrecken, man sollte aber nicht gleich dem Pferd für die Fluch die Sporen geben. Denn und das steht für den Einfallsreichtum des Herrn Soto, man hat hier das Ganze sehr kompakt und gut aufnehmbar zusammengefügt. Einerseits wird man dadurch sicherlich eine junge Riege an Rockliebhabern für sich begeistern können, aber auch die älteren Rockfans unter uns kommen bei diesem Rundling sicherlich vollends auf ihre Kosten.

Fazit: Gekonntes Meisterwerk und man kreischt den Namen Jeff Scott Soto definitiv wie ein Teenie. Gut kombiniert wurde der Bereich des Rock in vielen Facetten gut und reichhaltig zu einer sehr guten Melange zusammengefügt. Fabulös will ich sagen und alleine schon der groovig – kernige Sound ist einfach enorm pushend.

Tracklist:

01. Divak
02. Weight of the World
03. Freak Show
04. Unblame
05. Cyber Masquerade
06. In My Darkest Hour
07. Forgotten
08. Suckerpunch
09. Time
10. Misfired
11. Fall from Grace
12. Awakened

Besetzung:

Jeff Scott Soto (voc)
Jorge Salan (guit)
BJ (keys & guit)
David Z (bass)
Edu Cominato (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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