Steve Grimmett’s Grim Reaper – At The Gates

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Band: Steve Grimmet’s Grim Reaper
Titel: At The Gates
Label: Dissonance Productions
VÖ: 13/09/2019
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3.5/5

Als Spätgeborener habe ich GRIM REAPER natürlich erst im Laufe meiner Metalkarriere bei der Suche nach 80er-Schätzen entdeckt, freilich anhand der Musikvideo-Hits von damals (YouTube sei dank). Die Jungs um Steve Grimmet schienen mir mit ihrem Radio-tauglichen, aber dennoch kantigen Hardrock/Heavy Metal, eine familienfreundlichere Version der (damals noch) provokanten W.A.S.P.-Horde um Blackie „Kreissäge am Gwand“ Lawless zu sein.

Wie viele andere Vertreter der alten Garde, will es auch Steve Grimmet noch einmal wissen, und präsentiert anno 2019 das fünfte Studioalbum unter dem Banner STEVE GRIMMET’S GRIM REAPER. Der markante Sänger wiegt zwar deutlich mehr als dazumal, und musste sich zwischenzeitlich auch mit Beinprothesen anfreunden – Stimme, Haare und die Leidenschaft für Metal scheinen davon aber unberührt geblieben zu sein. Dementsprechend ist ihm mit „At The Gates“ eine ausgewogene Scheibe gelungen: Die Tracks unterscheiden sich, obwohl überwiegend im mittleren Tempo gehalten, wohltuend deutlich voneinander. Einen mitsingbaren Refrain kann eigentlich jeder Song für sich beanspruchen, während Stinker-Momente gar nicht auszumachen sind. Grimmets Stimme ist auch heutzutage noch ein Alleinstellungsmerkmal, und hievt die Qualität noch ein wenig nach oben.

Trotz all diesen Vorzügen muss aber auch gesagt werden, dass kein wirklich überragender Track dabei herausgesprungen ist. Für Fans des eingängigen Heavy Metals alter Schule könnte „At The Gates“ dennoch ein Genuss sein. „Venom“ als Anspieltipp sollte eine repräsentative Stichprobe abgeben.

Tracklist

01. At The Gates
02. Venom
03. What Lies Beneath
04. The Hand That Rocks The Candle
05. A Knock At The Door
06. Rush

07. Only When I Sleep
08. Line Them Up
09. Breakneck Speed
10. Under The Hammer
11. Shadow In The Dark

Besetzung

Steve Grimmett (Vocals)
Ian Nash (Guitars)
Martin Trail (Bass)
Paul White (Drums)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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