Band: Stone Cold Black
Titel: The Cell
Label: Selfreleased
VÖ: 2008
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Chris Egger

Die Hamburger Thrash Metal Band Stone Cold Black hat nun auch ihr erste Full-Length Album fertig gestellt und unter dem Namen The Cell veröffentlicht.

Los geht es gleich mit einer klassischen Thrash Metal Nummer mit dem Titel The Cell bei der vor allem gleich mal der druckvolle Sound auffällt. Weiters sticht hier auch Drummer Andreas Rotter stark heraus der durch sein Double-Bass-Spiel sehr überzeugen kann.

Betrayer ist dann mit unter 3 Minuten das kürzeste Stück des Albums und eher melodischer gehalten. Ich würde sagen es handelt sich doch eher um ein Hard Rock/Heavy Metal Stück, welches teilweise etwas an Black Label Society erinnert.

Roadhouse drosselt das Tempo etwas, wobei es dadurch schon fast doomig klingt. Ein Song der trotz des teilweise geringen Tempos live ein Genickbrecher sein kann. Der Gesang von Korea Black passt perfekt zu diesem Stück und auch die Gitarrenarbeit von Wolfgang Schmidt und Andreas Mier können sich durchaus sehen lassen.

Blinded geht wieder klar in Richtung Thrash Metal, kann jedoch nicht mit dem Opener The Cell mithalten. Irgendwie klingt der Gesang hier sehr dünn. Instrumental dafür auf alle Fälle sehr gut.

Day Without Shadows geht dann in dieselbe Richtung wie Vorgänger Blinded. Klassischer Thrash Metal mit einer sehr starken Leistung der Gitarristen und des Drummers, dieses Mal klingt jedoch der Gesang auch etwas besser.

Nach kurzem überzeugendem Instrumentalteil geht D’fense auch gleich richtig los. Bei diesem Stück wird jedoch nicht so sehr aufs Gaspedal gedrückt wie zuvor, was aber durchaus auch für etwas Abwechslung sorgt. Starkes Thrash Metal Stück mit gut passendem Gesang. Auch instrumental überzeugt Stone Cold Black hier wieder.

Mit Adrenaline wird’s noch etwas langsamer und man geht wieder eher in die Richtung Hard Rock. Trotzdem durchaus hörbar was die Hamburger hier liefern. Instrumental passt hier wieder alles, gesanglich ist man jedoch durchaus ausbaufähig.

Bei Reunity darf dann auch mal Bassist Ulf Langpaap etwas mehr im Vordergrund stehen, was dem Song auf alle Fälle sehr gut tut. Die ersten beiden Minuten des Stücks sind rein instrumental gehalten, und man merkt auch hier wieder, dass die Jungs ihre Instrumente beherrschen. Auch der Gesang passt hier wieder perfekt dazu. Teilweise klingt man hier wie Metallica in den (guten) alten Zeiten, durchaus überzeugend.

One Foot In The Grave gibt dann wieder mehr Gas und ist eine Mischung aus Hard Rock und Thrash Metal, wobei gegen Ende des Songs doch der Thrash Metal als Sieger hervorgeht. Eher eines der schwächeren Stücke auf The Cell. Instrumental und auch Gesanglich zwar wieder Top, leider kann jedoch der Song selbst nicht sehr überzeugen.

Zum Abschluss des Albums gibt es mit Down noch eine schnelle Thrash Metal Nummer, die wieder durch starke Gitarren und druckvollem Sound durchaus überzeugen kann. Man erfindet hier zwar nicht s neues, trotzdem durchaus hörbar.

Fazit: Stone Cold Black liefern uns auf The Cell eine gute Mischung aus Thrash Metal und Hard Rock bzw. Heavy Metal. Sehr überzeugend ist hier vor allem die Instrumentalarbeit der Hamburger Jungs. Als Anspieltipp muss hier vor allem Roadhouse und Reunity.

Tracklist:

01. The Cell 04:05
02. Betrayer 02:52
03. Roadhouse 06:18
04. Blinded 04:47
05. Day Without Shadows 04:09
06. D-fense 04:52
07. Adrenaline 04:51
08. Reunity 06:12
09. One Foot In The Grave 03:31
10. Down 06:09

Besetzung:

Korea Black (voc)
Ulf Langpaap (bass)
Wolfgang „Wolle“ Schmidt (guit)
Andreas „Langer“ Mier (guit)
Andreas Rotter (drums)

Internet:

Stone Cold Black Website

Stone Cold Black @ MySpace

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