Band: Stonehead
Titel: Inner Demons
Label: Kick the Flame
VÖ: 30. September 2016
Genre: Stoner/Doom Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Much

Was man wohl einer Kehle antun muss, um eine Stimme von derart unverwechselbaren Charakter an den Tag zu legen? Vielleicht gibt ein Interview irgendwann mal Aufschluss über diese Entstehungsgeschichte. Das Stonehead sich schon die Bühne mit Bands wie Orange Goblin und Crowbar geteilt haben, ist durchaus ein gutes Vorzeichen auf ihr 2016er Werk INNER DEMONS.

Selbst beschreiben die Jungs aus Dresden ihre Musik mit einer Reise vom Hard Rock über das Stoner Gebirge bis zu Rock’n’Roll, mit längeren Pausen bei Blues und psychedelischem Rock. Alles Richtig, alles korrekt. All diese Einflüsse findet man auch auf der Scheibe. Dieser Mix beginnt auf eher ruhigem Terrain, The End schlägt mit 12 Minuten Psychoblues zu Buche und gewinnt dann erst ab dem dritten Track Heaven ain’t a good place to be an Aufwind. Der Stoner-Hard Rock Einfluss bleibt danach bis auf wenige Ausnahmen auf diesem Niveau. Inner Demons wurde wirklich sauber produziert und eingespielt ohne den bodenständigen Charakter zu verlieren.

Vom Didgeridoo bis zur Kuhglocke findet sich relativ viel in die Klangwelt ein, und zwar wirklich gelungen muss man sagen! Die Elemente sind eher schwach im Hintergrund was wirklich viel zur Stimmung beträgt, aber nicht aufdringlich wirkt. Das überlange Didge-Solo bleibt aus, gute Entscheidung.

Fazit: Geile Band! Endlich mal guter Stoner aus der deutschsprachigen Region! Sehr erdiger Sound mit vielen Einflüssen und Klangelementen. Durch die langsameren Elemente wurde meiner Meinung nach aber einiges an Potential verschenkt. Die ersten 16 Minuten einer Scheibe sollten definitiv nicht die schleppensten sein. Nichts desto trotz sehr hörenswert!
Mein Senf? Tracks vom Kaliber The End und Mama always told me auf ein Seitenprojekt packen und als Stoner Band durchstarten!

Tracklist:

01. The End
02. Mama Always Told Me
03. Heaven Ain’t a Good Place to Be
04. Men of Retribution
05. Numb
06. The Flame Burns Again
07. One Life
08. The Light Did Not Shine
09. The Last Drink
10. Dance of Death
11. Hot Rod Song

Besetzung:

Nobbi (voc & didgeridoo)
David (guit)
Raggi (drums)
Percy (bass)

Internet:

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