Band: Stormtide
Titel: Wrath Of An Empire
Label: Metal Hell Records
VÖ: 01. August 2016
Genre: Death Metal, Symphonic Folk
Bewertung: 2/5
Written by: Lazer

Holla-die-Waldfee..was kommt denn hier angerauscht? Stormtide aus Australien stellen sich mit ihrem Debütalbum „Wrath Of An Empire“ bei uns Anfang nächsten Monats vor.

Die Bandbeschreibung wirkt schon mal mehr oder weniger vielversprechend (je nachdem, auf was man natürlich steht) mit Death Metal respektive mit Symphonic Folk. Wenn man drüber nachdenkt, könnte man sich den Kopf wahrlich darüber zerbrechen, was einen erwarten mag, lassen diese beiden Genren doch sehr viel Spielraum in ihrer Ausschöpfung und ihrem Sein.

Wirft man das brandneue rund nun dann endlich an, wird man in den ersten 20 Sekunden von der orchestralen Intonierung regelrecht geflasht. Die ersten Gedanken kreisen um „sehr cool, bombastisch und stark“.
Kommen dann die raueren Werkzeuge wie Gitarren, Bass und das Schlagwerk hinzu, bekommt dieses Orchestralisierung eine jehe Wende. Doch irgendwoher kennt man diese Art und Weise, dieses Riffing, diese Vocalparts,…ohh mann…tatsächlich, die Truppe aus Melbourne gibt doch wirklich einen Amon Amarth-Klon. Ok, somit sind die ersten Punktabzüge schon mehr als sicher.

Wenn man dann jedoch im Refrain auch noch japanisch angehauchte Melodien wahrnimmt, und zwar nicht nur wahr nimmt, sondern diese auch tatsächlich ins restliche Geplänkel mit eingeflochten sind ab diesem Zeitpunkt, dann ist es auch schon vollends geschehen.

Diese Kuriosität des Gesamten zieht sich dann knapp über 43 Minuten Länge, und wird mehr als mühsam. Man muss den Jungs schon zu Gute halten, dass ihre Songs auf jeden Fall Drive und Power haben. Also die Tracks fetzen schon ordentlich rein. Jedoch mag sich in meinem Kopf diese äußerst ambitionierte Mixtur aus Death Metal, japanischen Melodiebögen und Orchester nicht zur Gänze vereinbaren.

Mein Fazit: „Wrath Of An Empire“ ist mit Sicherheit in manchen Gehörgängen eine „Ohrenweide“ oder ein „Ohrenschmaus“. Der Mix aus – meiner Meinung nach – zu unterschiedlichen Komponenten, stößt bei mir sauer auf, und verursacht eher Kakophonie. Es darf und soll natürlich ein Anspielen oder ein Durchschmökern erlaubt sein, bitte gerne. Für mich hat sich diese Sache aber leider ganz ganz schnell wieder erledigt.


Tracklist:

01. Wrath Of An Empire
02. As Two Worlds Collide
03. Dawnsinger
04. Conquer The Straits
05. Sage Of Stars
06. A Heroes Legacy
07. Ride To Ruin
08. Ascension
09. The Green Duck

Besetzung:

Taylor Stirrat – Vocals
Tyson Richens – Guitars, Vocals
Nic Woodhouse – Guitars
Reuben Stone – Keyboards, Orchestrations, Vocals
Simon Fragiotta – Bass
Jake Pickering – Drums

Internet:

Stormtide Website

Stormtide @ Facebook

Stormtide @ Youtube

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