Band: Strydegor
Titel: Enraged
Label: 7Hard
VÖ: 2014
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

STRYDEGOR aus Deutschland lassen schon nach kurzem Reinhören durchblicken, dass man AMON AMARTH viel und gerne hört. Diese Nische empfinde ich schon einige Zeit so überbesetzt wie eine gemischte Sauna, in der Jenna Jameson eine verlorene Wette einlöst. Auch haben mich die deutlich erkennbaren Vorbilder bis von wenigen Kompositionen abgesehen meistens verlässlich eingeschläfert.

Überraschenderweise kann ich STRYDEGOR allerdings mehr abgewinnen als den Idolen, in deren Fahrwasser sie schwimmen. Woran das im Einzelnen liegt, könnte ich bei den vergifteten Lebern unserer Wikingerahnen ums Verrecken nicht festmachen – aber die Deutschen scheinen mir einfach mehr Biss zu haben als die recht handzahmen Vorbilder. Außerdem zeigen STRYDEGOR mit „Grogaldr“ (ruhige Epik-Nummer mit normaler Singstimme), dass man durchaus noch Potential zu mehr eigener Marschrichtung hat. Futter bedenkenlos für Amon-Marthianer geeignet, mit schmackhaften Zusatzstoffen zur Standard-Diät.

Tracklist:

01. Preludium
02. Final Judgement Day
03. Enraged
04. Zuarina
05. Destiny
06. Grogaldr
07. Rise of Hel
08. Throughout the Darkness
09. Meereswut

Besetzung:

Florian Kunde (guitar/vocals)
Clemens Thieke (bass)
Patrik Witzke (guitar)
Christian Eggers (drums)

Internet:

Strydegor @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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