Band: Suicide Silence
Titel: Suicide Silence
Label: Nuclear Blast
VÖ: 24.02.2017
Genre: Deathcore/Nu Metal
Bewertung: 2/5
Written By Gunther

Suicide Silence - Suicide Silence album artwork, Suicide Silence - Suicide Silence album cover, Suicide Silence - Suicide Silence cover artwork, Suicide Silence - Suicide Silence cd coverMit ihrem selbst-betitelten, fünften Studioalbum haben die Kalifornier SUICIDE SILENCE neues Material am Start. Neu ist nach dem Tod von Frontmann Mitch Lucker (starb an den Folgen eines Motorrad-Unfalles) auch Sänger Eddie Hermida. Doch damit nicht genug. Denn SUICIDE SILENCE haben ihren Sound neu ausgerichtet und gehen nicht mehr als lupenreine Deathcore Band durch. Zu groß ist der New Metal Einschlag, zu offensichtlich wurde von KORN („Silence“) und Konsorten abgekupfert. Auch die DEFTONES lassen ordentlich grüßen, wie man auf der ersten Singleauskoppelung „Doris“ hören kann. Eddie Hermida widmet sich neben seinen Shouts vermehrt dem klaren Gesang und driftet öfter in höhere Gefilde ab, was dann an eben genannte Genregrößen erinnert. Die Songs sind mit etlichen Breaks versehen, was die ganze Sache zu einer zähen Angelegenheit verkommen lässt. „Listen“ hat einen Refrain der zwar leicht ins Ohr geht, aber leider schnell abgedroschen und seelenlos wirkt. Mit „Dying In A Red Room“ und „Comformity“ sind zwei Downtempo Tracks vertreten, welche die stärksten auf dem Album sind. Hier kann man nämlich mit Emotionen punkten. Während eben genannte Songs ausschließlich mit klarem Gesang punkten, tobt sich Mr. Hermida auf „Hold Me Up Hold Me Down“ ein wenig aus. Gegen Ende des Songs setzen neben gutturalen Gesang auch noch Pig-Squeals ein. „Run“ ist mit einem Refrain ausgestattet, dessen Melodie man bereits ein dutzend mal gehört hat, während der Rausschmeißer „Don`t be Careful You Might Hurt Yourself“ total hektisch und konfus um die Ecke kommt. Selbst die Produktion, für die sich niemand geringerer als Ross Robinson verantwortlich zeigt, kann nicht überzeugen. Störendes Rauschen, lästige Nebengeräusche und ständige Rückkoppelungen runden das Ding nicht gerade ab. Somit kann man behaupten, dass die musikalische Neuausrichtung von SUICIDE SILENCE ordentlich in die Hose gegangen ist. Mit „The Zero“ ist zwar noch ein kleiner Lichtblick auf dem Album enthalten – das war es dann aber auch schon wieder.

Tracklist

01. Doris
02. Silence
03. Listen
04. Dying in a Red Room
05. Hold Me Up, Hold Me Down
06. Run
07. The Zero
08. Conformity
09. Don’t Be Careful, You Might Hurt Yourself

Besetzung

Vocals: Eddie Hermida
Guitar: Chris Garza
Guitar: Mark Heylmun
Drums: Alex Lopez
Bass: Dan Kenny

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