Band: The Parasite Syndicate
Titel: The Parasite Syndicate
Label: Selfreleased
VÖ: 24.02.17
Genre: Alternative Metal
Bewertung: 2/5
Written by: Robert

The Parasite Syndicate - The Parasite Syndicate album artwork, The Parasite Syndicate - The Parasite Syndicate album cover, The Parasite Syndicate - The Parasite Syndicate cover artwork, The Parasite Syndicate - The Parasite Syndicate cd coverEin für mich völlig neuer Act erscheint am Alternative Metal Firmament. The Parasite Syndicate aus Nottingham rücken aufs Festland vor. Die gesamte Instrumentalisierung betrachtet bietet einen Wechsel des eher melancholischen Genre Metal. Eigenständigkeit der Songs bei solchen Bands ist immer wichtig, da es im Style einfach ausnehmend große Acts gibt, welche ihre Vorreiterrolle nach wie vor gekonnt ausspielen. Dies können die Briten nicht ganz halten.

Auf dieser Platte ist man dem Konzept treu, eigenständig ja, allerdings mit zu argen, unter dem Motto: „Nummer sicher gehen“. So fühlt man sich vorerst etwas unwohl, da man etliche Soundvibes bereits kennt, wenngleich die Briten hier einen eigenen Schlag durchführen wollen. Weiters fehlt es den Songs an überzeugender Kraft. Kein wirkliches Highlight hat das Album, auch wenn strukturelle Integrität der Songs gut umgesetzt wurde. Manchmal kommt es einem unprätentiös vor, als wolle man wirklich ausbrechen, doch man zieht sich selbst zurück und dadurch engt sich der Act übertrieben stark ein. Mehr Kraft und härtere Schläge tun hier schlicht besser, als ein Programm ohne wirklichem Highlight runter zu zocken. Die sehr lasche Mentalität und dem nicht auf einen Punkt bringen langweilen bisweilen außerordentlich stark. Man hat Potential nur spielt man dies nicht aus. Da hilft es ebenso nicht, wenn der Fronter des Öfteren mal ins Mikro röhrt. Denn dieses Lausbuben-Gekeife beeindruckt einen nicht, geschweige lehrt er mich das Fürchten.

Der fast komplett klinische Sound würde mit merklich mehr Punsh und Groove wesentlich besser zur Geltung kommen. Somit klingt man zu poliert und stets schlabbert es geradeso eindruckslos. Genau bei solchen Acts gehört der zündenden Funke angesetzt und man muss es explodieren lassen. Die Briten hingegen werfen Maximum mit Teppichkrachern herum. Die ausgewählte Formel muss man definitiv noch finden, denn mit solch einem klatschenden, eindruckslosen Alternative Metal kann man nicht mal ansatzweise einen Blumentopf gegenüber anderen Nachwuchsacts gewinnen.

Fazit: Die Jungs haben Potential können es zu keinem Zeitpunkt ausspielen. Vielmehr schlabbert man folgendermaßen dahin und lässt leichtgläubig die Zügel komplett schleifen. Dabei kommt Maximum zum Ende hin Langeweile auf, mehr nicht!

Tracklist:

01. Breathe You In
02. All That We Have
03. Red Sky
04. Origin
05. Ghost
06. Chakra
07. Animus
08. The Illusionist

Besetzung:

Rich Donohue (voc)
Robin Frazer (guit)
Joe Sammakia (guit)
Bret Richards (bass)
Stuart Dunlop (drums)

Internet:

The Parasite Syndicate @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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