Threat Signal – Disconnect

Band: Threat Signal
Titel: Disconnect
Label: Agonia Records
VÖ: 10.11.17
Genre: Modern Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

threat-signal-Disconnect-album-artworkUnverkennbar ist der Sound der kanadischen Truppe Threat Signal. Mit ihrem Debüt haben die aus Ontario stammenden wütenden Modern Metaller eine Hitscheibe hingelegt. Die Mischung aus unterkühltem, modernem Metal mit Hang zur Melodie und einem Spritzer Metalcore war ja die zu diesem Zeitpunkt das non plus Ultra. Eher gemäßigter warne die Pressestimmen zu „Vigilance“, was meine Wenigkeit nicht ganz verstand. Gewiss war das Debüt ein ordentlicher Schlag, wo der Nachleger nicht ausnahmslos hinkam, nichtsdestoweniger konnte im Grundprinzip der verschworene Fan der Kanadier genügend zum Austoben für sich finden. Mit „Disconnect“ geht die Bandhistorie weiter, mit allseits bekannten musikalischen Kreationen von THREAT SIGNAL und die ist für jene, welche dies von Beginn an zu schätzen wussten. Die Trademarks der Band liegen erneut am Klangpegel des Debütwerks und mit frischen Mut will man erneut für ein Staubaufwirbeln in der Szene sorgen.

Der Adrenalinspiegel des Hörers wird sogleich beim Opener Track nach oben gedrückt. Viele durchgreifende Fragmente stacheln ungemein auf, wenngleich die Fortsetzung hier und da bei einigen Tracks wesentlich belangloser ist und desgleichen verbraucht klingt. Man könnte durchaus von zu viel Pulver verschossen sprechen, will meine Wenigkeit aber nicht. Vielmehr gibt es eine gute aussortierte Runde des Modern Metal und dieser wird für den geneigten Genreverehrer genügend bieten, um die Songs abzufeiern.

Man muss sich im Gegensatz dazu vor Augen halten, der benötigte Kick-Start bleibt Großteils aus. Die Vielzahl der progressiven Melodien, schwere Breakdowns und explosiv artige Neo-Thrash-Riffs sind gut, wenngleich keine Exklusivität in diesem Bereich mehr. Warum? Weil in der Abwesenheit doch eine Vielzahl von Thronanwärtern massive Silberlinge vorgelegt haben. Teilweise kommen zu viele Ähnlichkeiten zu Bullet For My Valentine auf und dies ist somit Maximum eine nette Auswahl, im Kontrast dazu nicht bahnbrechend.

Die Vielseitigkeit der Vorgängeralben ist etwas in die Belanglosigkeit gerückt. Bedeutet nicht, dass einem gleich die Ohren schmerzen, dennoch hatte ich mir vom neuen Threat Signal Album großes erhofft. Dies bleibt leider Gottes aus und somit eine nette Unterhaltungsrunde im Modern Metal, nichtsdestotrotz scheint deutlich der Saft aus der Presse raus zu sein.

Fazit: Threat Signal liefern einen brauchbaren Aufguss ihrer Glanztaten ab. Leider nicht mehr!

Tracklist:

01. Elimination Process
02. Nostalgia
03. Walking Alone
04. Exit the Matrix
05. Falling Apart
60. Aura
07. Betrayal
08. To Thine Own Self Be True
09. Dimensions
10. Terminal Madness

Besetzung:

Jon Howard (voc)
Travis Montgomery (guit)
Pat Kavanagh (bass)
Matt Perrin (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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