Band: Trickster’s Day 
Titel: Evil Candies for good Hearts
Label: Selfreleased
VÖ: 2007
Genre: Modern Hard Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Im Jahr 2005 haben sich Trickster’s Day zusammen gefunden, um fortan ordentlich zu rocken. Man schwört auf traditionellen Rock und hat diesen mit einigen Elementen verfeinert um nicht altbacken zu klingen. Das erste Lebenszeichen von Hagen (voc & guit), Markus (bass) und Lars (drums) liegt nun vor mir und der Output nennt sich „Evil Candies for good Hearts“. Es wurde von niemandem geringerem als Phil Hillen (Powerwolf, u.a.) produziert. Na dann wollen wir uns mal ihrer 4 Track Ep genauer widmen.

Recht rotzig und frech erschallt der erste Track, der auf den Namen „Decadent Day“ hört. Der Frontmann klingt ein wenig wie der uneheliche Sohn eines gewissen Mr. Osbourne. Man hat hier zusätzlich zu den Rockelementen einige doomige Arrangements auf Seiten des Rhythmus eingebau, was sich sehr gut anhört. Man rockt ein ordentliches Brett. Die erdigen Elemente stehen im Vordergrund und passen wie die Faust aufs Auge. Tiefer getrimmte Gitarren stehen auch bei dieser Rockformation im Vordergrund und im gesamten klingt das Material dadurch sehr abwechslungsreich. „All you Say“ heißt nun die zweite Nummer. Man macht genau dort weiter wo man mit dem Vorgängertrack aufgehört hat, auch wenn man hier etwas mehr auf die traditionellere Rockschiene gewechselt hat. Dennoch auch hier dürfen die doomigen, erdigen Einflüsse nicht fehlen. Der Song ist eine nette Abwechslung aus doomigen Arrangements und an und ab flotteren Ausbrechern. Hier erinnert man mich streckenweise sehr stark an Danzig, wenn auch als flottere Version. „Time Crime“ erschallt nun trotz des sehr düster ausgefallenen Sounds sehr funky. Man rockt ordentlich das Haus und vor allem die zusätzliche Melancholie Breitseite die man hier raushört macht die Nummer recht abwechslungsreich und farbenbunt. Die Melancholie wird zusätzlich mit den sehr tragenden Vocals des Fronters verfeinert, was dem Ganzen noch eine zusätzliche Note verleiht. Noch etliche neuere, modernere Arrangements wurden hier eingefädelt und so hat man hier eine breite Farbpalette in ein Rockstück gepackt, das aber trotzdem sehr ausgewogen klingt. Den Abschluss der Ep macht der Song „Wonderland“, der sehr fröhlich aus den Boxen erschallt. Man bleibt zwar eher im Midtempobereich, aber im eher flotteren. Man rockt auch zum Schluss noch einmal ordentlich und so haben die Jungs mit dieser Ep ein sauberes erstes Lebenszeichen abgeliefert.

Fazit: Nette Rockband die ihr Material mit doomigen, melancholischen und erdigen Elementen verfeinert haben. Saubere Eigenproduktion zu der man nur gratulieren kann.

Tracklist:

01 Decadent Day
02 All you Say
03 Time Crime
04 Wonderland

Besetzung:

Hagen (voc & guit)
Markus (bass)
Lars (drums)

Internet:

Trickster’s Day Website

Trickster’s Day @ MySpace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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