Triosphere – The Road Less Travelled

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Published on Mai 28, 2010 with No Comments

Band: Triosphere
Titel: The Road Less Travelled
Label: AFM Records
VÖ: 2010
Spielart: Power/Progressive Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Triosphere stehen am 28.05.2010 mit ihrem Output „The Road Less Travelled“ auf der Matte. Wer auf ein bisschen Iced Earth mit Frauengesang steht für den ist das Material von Ida Haukland (voc & bass), Marius Silver Bergesen (guit), T. O. Byberg (guit) und Orjan Jorgensen (drums) genau richtig. Sicher gibt es unzählige Bands aus diesem Genre, aber die Norweger stechen aus dieser breiten Masse locker heraus. Nach dem zweiten, dritten Durchlauf haben sogar etliche Nummer Ohrwurmcharakter.

Leicht verdaulich wird mit „Ignition“ gestartet, welches auch als Intro fungiert. Schönes liebliches Klangbild das man hier als Einleitung parat hat. Weiter geht es allerdings im etwas hymnsichen Power Metal Fährwasser. Dieses erinnert mich persönlich ganz stark an Iced Earth.

Nahtlos mündet das Intro in das nun nachgeschobene „Driven“. Selber Track ist ein wahrer Bangerbolzen vor dem Herrn. Gute, bretternde Trademarks werden hier in etlichen Salven abgefeuert. Zwischendurch stimmt man etliche Melodien an, welche auch etwas hymnischer rüber kommen. Die Frontdame, die auch den Tieftöner bedient besticht mit erdigem Gesang und dabei hat die Lady auch etliche klare, aber auch raue Gesangslinien drauf.

Im ruhigen Soundkleid wird nun bei „Human Condition“ eröffnet. Weiter führt man diese Linie aber nicht durch sondern wandelt eher auf stampfenden Pfaden. Dabei wird an und ab abgebremst, aber auch oftmals wieder flott – rockig durchgestartet. Shakiger Track, der aber sehr melancholisch rüber kommt. Gute Gefühlsnummer im Wechselspiel also heißt es an dritter Stelle.

Grooviger Power Stahl wird uns mit „Death Of Jane Doe“ geboten. Doch auch hier wechselt man sehr gern das Tempo immer wieder ab. Zusätzlich kommen viele hymnische Trademarks zum Tragen. Als Ablöse versucht man immer wieder schnellere Kickstarts hinzulegen, diese werden aber auch schon sogleich wieder vehement abgebremst. Dadurch ist ein sehr farbenbuntes Soundmuster entstanden das nicht unbeeindruckt lässt.

Sehr ruhig wird es bei „Marionette“. Auf ein beachtliches Wechselspiel wird auch hier geachtet. Somit klingt der Track auf der einen Seite etwas hymnischer, aber auf der anderen Seite verfärbt man die Klangmauer sehr schwarz. Leidendes und melancholisches Klangbild welches man uns hier kredenzt.

Sehr verspielt klingt die Einführung in das nun nachgeschobene „The Road Less Travelled“. Grooviger wird hier gewerkt. Dennoch weiterhin baut man eher auf Midtempo Geschwindigkeit, die man an und ab etwas flotter durchstartet. Auch der dunkle Soundklang ist hier noch reichlich vorhanden, auch wenn es nach und nach etwas lichter, als auch klarer wird.

Sehr symphonischer, mit traurigen Streichereinlagen wird nun „The Anger And The Silent Remorse“ der Start vollzogen. Bis zu einer Minute wird dies reichhaltig ausgeschmückt und auch bei der Weiterführung lässt man kaum die Hände von dieser Spielerei. Vom Tempo her kommt man erst langsam in die Gänge, doch schlussendlich hat man wieder eine gute Geschwindigkeit gefunden, diese übersteigt aber ebenfalls kaum flotteres Midtempo Gewässer.

„Watcher“ klingt zwar zu Beginn sehr ruhig, aber die Motoren werden nach und nach gezündet. Guter stampfender, straighter Power Metal Rhythmus den man uns hier bietet. Sehr klarer Soundklang der an und ab etwas hymnischer rüber kommt.

Mit „21“ legt man mit einen etwas flotteren Härtebolzen nach. Guter Bangerkraftstoff dröhnt hier aus den Boxen. Straight und fast eingängig baut man hier weiterhin auf diese Linie, auch wenn sich zu ganz kleinen Veränderungen immer wieder hin reißen lässt.

An der vorletzten Stelle schickt man wieder eine bretternde Power Granate mit Namen „Worlds Apart“ ins Gefecht. Treibende Rhythmik die uns hier wieder zum Bangen binnen Sekunden verleitet. Vor allem hier sind etliche Parallelen zu Iced Earth wieder sehr stark erkennbar. Das weiß vor allem den Power Metal Verehrer zu gefallen. Dennoch auch hier zeigt die Mannschaft aus Norwegen das sie einen farbenbunten Farbenklang drauf hat und diesen serviert man uns hier einmal mehr auf einem schillernden Silbertablett.

Mit dem Outro „The Last Haven“ verabschieden sich Triosphere wieder von uns. Wie schon bei der Einleitung legt man auch hier zum Ende hin noch einmal sehr viel Wert auf eine melodische Abrundung mit viel Feeling. Dieser Charme wird musikalisch sehr gut wieder gegeben.

Fazit: Power Metal Fans können hier nichts falsch machen. Antesten, denn das Material ist sehr gut und durch viele Spielereien klingt es nicht zu simpel.

Tracklist:

01. Ignition (Intro) 1:58
02. Driven 4:36
03. Human Condition 4:33
04. Death Of Jane Doe 4:43
05. Marionette 5:30
06. The Road Less Travelled 5:24
07. The Anger And The Silent Remorse 6:23
08. Watcher 4:46
09. 21 4:47
10. Worlds Apart 6:23
11. The Last Haven (Outro) 2:16

Besetzung:

Ida Haukland (voc & bass)
Marius Silver Bergesen (guit)
T. O. Byberg (guit)
Orjan Jorgensen (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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