Band: Twisted Sister
Titel: It’s Only Rock & Roll (But We Like It)
Label: Carrycoal
VÖ: 09.09.16
Genre: Glam Metal
Bewertung: ohne Bewertung
Written by: Robert

Twisted Sister haben leider Gottes lebe Wohl gesagt, auch wenn Fronter Dee Snider bereits mit seinem Soloprojekt durchaus, wenn eingeschlossen einen Wehrmutstropfen für die alten Fans veröffentlicht hat. Das hier vorliegende Live Dokument spiegelt allerdings mit dem Titel wider, für das was Twisted Mother Fuckin Sister immer gestanden sind. Pure Rock & Roll mit vielen ulkigen Einschlägen. Jammerschade ist das die Schreckaussage für alle Eltern verkümmert worden ist. Verstehe ich nicht ganz, bekanntermaßen erinnern solche Sachen immerhin an die Sache, als der gute Dee Snider sich damals vor der PMRC rechtfertigen musste und die Gerichte belehrt hat, dass hinter einem Rocker weit mehr steckt als nur ein langhaariger Draufgänger. Somit echt ein totaler Minuspunkt. Dafür schallen die Hitgranaten der Twisted Maschinerie auf allen Touren. Der Live Radio Broadcast-Mitschnitt von 1983 und 1984 in dieser Doppel CD Form, dürfte nicht uneingeschränkt Nostalgiker erfreuen. Nein denke, gleichermaßen junge Fans (Kollegin Ronja sei hier aufgerufen!!!) werden sich hier noch einmal die volle Dröhnung der Mannschaft von Dee und Co zu Gemüte führen.

Die Aufnahmen wurden gut nachbearbeitet, dafür ging dessen ungeachtet der Live Faktor etwas flöten. Die New Yorker Combo zog hier bei dieser Tour definitiv alle Register und das haben sie außerdem in den folgenden Jahren gemacht und uns viele grenzgenial Live Konzerte beschert. Ohne dabei zu schwächeln. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen hatte man aber eben den Erfolgszenith schlechthin. Manko ist meiner Meinung nach das Feeling seitens der Audience, denn diese wurden nachträglich hinzugefügt und dies ist meiner Meinung nach der möglicherweise größte Minuspunkt für dieses Live Machwerk.

Hauptaugenmerk wurde freilich bedauerlicherweise vermehrt allein auf die Tracks an sich gelegt und zwar, dass sie donnernd in die Gehörgänge hämmern. Tun Sie ja zudem und des Weiteren einigermaßen mehr Live Feeling wäre definitiv besser gewesen. Anyway der wehrte Verehrer darf hier durch die Bank seine Mähne, sofern er sie noch besitzt kreisen lassen. Daneben nicht vergessen die Kutte überzustreifen. Der Sound ist gut und die Songs knallen noch erneut so richtig schön. Manko sind die überspielten „Fuck“ Aussagen von Dee Snider, bitte heutzutage hört man solche Wörter schon im Kinderfernsehen. Zweitens ist die Audience im Kontrast dazu annähernd zu künstlich. Schade, ansonsten ein netter Wermutstropfen sich auf ein Neues von den Jungs die Bude nieder rocken zu lassen.

Fazit: Was bleibt? Ganz einfach „Twisted Mother Fucking Sister“ we will miss you!!!!

Tracklist:

01. Whiskey Rock-A-Roller / I Ain’t The One
02. The Needle And The Spoon
03. I’m A Country Boy
04. Gimme Three Steps
05. Don’t Ask Me No Questions
06. Saturday Night Special
07. Railroad Song
08. Call Me The Breeze
09. Sweet Home Alabama
10. On The Hunt
11. Free Bird

Besetzung 1984/83:

Daniel „Dee“ Snider (voc)
John „Jay Jay“ French (guit)
Eddie „Fingers“ Ojeda (guit)
Mark „The Animal“ Mendoza (bass)
A.J. Pero (drums)

Internet:

Twisted Sister Website

Twisted Sister @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.