Band: Ultra Violence
Titel: Deflect The Flow
Label: Candlelight Records
VÖ: 27. April 2015
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lazer

Mit ihrem zweiten Album „Deflect The Flow“ wollen die italienischen Thrash Metaler von Ultra Violence den Thrash-Olymp erklimmen. Zugegeben, ich kenne ihr Erstlingswerk leider nicht und kann somit keine Entwicklungen feststellen oder ihnen diese absprechen. Kann also keine Vergleiche ziehen und keine typischen Charakteristiken ausmachen. Somit gehe ich sowohl ohne jegliche Vorahnung als auch ohne Vorurteile ran an dieses neue Thrashstückchen. Gleich mit den ersten Tönen ist klar, wohin die Reise dieses Mal geht. Die Jungs aus Turin legen sofort los wie die Feuerwehr. Typischer, alteingesessener Thrash Metal vom Feinsten. Ultra Violence schafft es aber mit ihrer eigenen Linie, diesen „alten“ Thrash etwas frischer und moderner zu gestalten. Vocaltechnisch ist man dem gewohnten Genre typischen Gekreische treu geblieben. Bei den Drums zum Beispiel fährt man hier wahre Doublebass-Attacken, dass es eine Freude ist. Die Riffs sind derbe und hart, verfügen aber im gerade rechten Ausmaße über sehr anhörliche Melodien. Das Bassbeben macht die Sache dann endgültig voll. Bis zum fünften Track geht ordentlich die Post ab. Der sechste Track – A Second Birth – ist der Ruhepol des Albums, eine kurze Akustiknummer lässt das Blut wieder aus dem Schädel in die anderen Körperregionen fließen und verschafft eine ganz kurze Verschnaufpause, ehe es wieder mächtig zur Sache geht. Sehr kraftvoll und schnell geht es dann nämlich auf den Endspurt des knapp 53 Minuten Krachers. Mit „Don’t Burn The Witch“ haben Ultra Violence auch ein Venom Cover mit auf das Album gepackt. Ok, kann man machen. Covers sind immer so eine Sache. Ob man Freund oder Feind davon ist, muss man selber entscheiden. Ich stehe Covern immer sehr skeptisch gegenüber, weil meistens nichts gutes dabei rauskommt. In diesem Falle, kann man sagen, dass es die Italo-Thrasher ganz ordentlich hinbekommen haben. Es ist jetzt nicht der Burner, aber auch nicht schlecht. Den Schlusspunkt setzt „Fractal Dimension“. Dieser Track erinnert ein wenig an Slayers „Season In The Abyss“, hat aber als letzten Höhepunkt dieser Platte durchaus einen perfekten Platz bekommen.

Mein Fazit: Gelungenes Album mit sehr viel Power und Geschwindigkeit. Headbangpotential dürfte hier bei über 90% liegen. Ultra Violence zeigt hier harten Thrash der durchaus mit der ein oder andren melodischen Note versehen wurde. Prädikat: empfehlenswert.

Tracklist:

01. Burning Through The Scars
02. Why SO Serious
03. Gavel’s Bang
04. Lost In Decay
05. The Name Of Your God
06. A Second Birth
07. The Checkered Sun
08. Don’t Burn The Witch (Venom Cover)
09. THe Way I’ll Stay
10. Fractal Dimension

Besetzung:

Loris Castiglia – Vocals, Guitars
Andrea Vacchiotti – Guitars
Roberto „Robba“ Dimasi – Bass
Simone Verre – Drums

Internet:

Ultra Violence @ Facebook

Ultra Violence @ Youtube

Share.

About Author

It's not about Satan, it's about Pussy and Poop. In Grind we trust!

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close