Band: PhallaX
Titel: Relics Of Harmony
Label: Metalapolis Records
VÖ: 17. April 2015
Genre: Powermetal
Bewertung: 0,5/5
Written by: Lazer

Mit ihrem dritten Album, schlagen im April diesen Jahres PhallaX in der Powermetalszene auf. Eine recht umfangreiche Produktion haben die Jungs aus Deutschland hier auf den Ladentisch gepackt. Elf Tracks mit einer Spielzeit von knapp über 50 Minuten lassen die Herzen der Powermetal-Fans höher schlagen. Würde man meinen.

Zugegeben, vom Hocker haut einen das hier nicht. Aber absolut nicht. Unter Powermetal ist man eigentlich anderes gewohnt. Beim Powermetal geht es heiss her, es wird kraftvoll das Instrument gewürgt, man bringt Energie durchs Ausgabegerät und es wird einem ganz schwindlig von den Riffs und den Soli. Genau mit diesem kann PhallaX mit Relics Of Harmony absolut nicht aufwarten. Man beherrscht zwar die Instrumente, und man hat im Songwriting auch mal helle Momente, jedoch wird hier alles nur mit angezogener Handbremse dargeboten. Die Gesamte Platte versprüht das Gefühl, dass die Jungs zwar können, aber nicht wollen. Alles viel zu lasch, zu langsam und zu ängstlich. Beim Powermetal muss man entschlossen und mutig sein. Aber Mut und Entschlossenheit kommen hier überhaupt nicht vor. Einzig, flackern ab und an kurze Lebenszeichen auf, wenn die Shouts dazukommen. Ansonsten plätschert die Platte leider schon vom ersten Track an nur so dahin und kann mit keinem einzigen Highlight punkten.

Mein Fazit: Sehr zurückhaltend, lasch und öde ist hier ein Track um den Andren. Hier kann man sagen – „schwach angefangen und stark nachgelassen“. Das Hauptproblem liegt hier, liegt aber auch eindeutig an den Vocals. Absolut nicht ausdrucksstark und keinesfalls kraftvoll. Hier könnte man glauben, es ist ein studierter Gesangslehrer am Werk, und kein Vollblutmusiker, der die Vibes und den Metal spürt. Sorry Jungs, aber das war diesmal leider nichts.

Tracklist:

01. Little Things
02. For The Birds
03. Jorn
04. Brainwashed And Blind
05. Elder
06. Irresponsible
07. Pharao’s Speech
08. Trollinger
09. Dead And His Driver
10. One Fine Day
11. Fading In Darkness

Besetzung:

Jogi Shure – Vocals
Felix Schurr – Guitars, Shouts
Phil Schulz – Guitars
Fabi Bosch – Bass
Chris Rott – Drums

Internet:

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