Band: Van Canto Metal Vocal Musical
Titel: Voices Of Fire
Label: earMusic/Edel
VÖ: 11.03.16
Genre: Power A Cappella
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Van Canto ein Name den man nicht unbedingt großartig erklären muss. Die Formation aus Deutschland hat es geschafft sich mit ihrem A capella Sound einen ganz besonderen Namen zu machen. Von vielen belächelt und als Musikantenstadl des Rock/Metal bezeichnet, von anderen wieder als kompletter Non plus Ultra Schlag bezeichnet. Erneut greifen die Herrschaften mit ihren aussagekräftigen Gesangsorganen bei „Voices Of Fire“ tief in die Trickkiste. Als Metal Vocal Musical wird es bezeichnet, da will man eigentlich gar nichts dagegen sprechen. Meine Person attestierte den Herrschaften schon lange, dass sie es wohl mal wagen werden. Nun ist es also soweit. Alleine schon das Intro, hui da kommt ja Kultstatus auf,John Rhys-Davi der Zwergendarsteller von Herr der Ringe. Aber pssst sagt es nicht dem Elb 😉

Ein weiteres nicht von der Hand zu weisende Detail ist, dass man dieses mal keine einzige Coverversion auf das Album platziert hatte. Ja was ist aus Van Canto nur geworden 😉
Viel würde ich sagen, denn stets war man seinen Roots treu und hat das wieder gespiegelt was möglich war. Breite Soundphantasien, ein enormes Gesangspiel. Mal mehr, mal weniger härter veranschlagt. Mit dem neuen Material kredenzen uns die Sangeskünstler eine sehr breite Palette. Rebellion im Power, Epic Metal Land. Die Songs an sich sind eine sehr breite Auswahl aus den genannten Genres und wurden von der Truppe gekonnt in eigene Bahnen gelenkt. Hier und da vermisst der wahre Metaller 😉 wohl das harte Fragment, aber bei Van Canto weiß man eigentlich immer woran man ist. Die Songs sind meiner Meinung nicht ausgelullt und das Wechselkonzept mit dem Redner ist eine musikalische Heldensage. Es darf dabei nicht fehlen das Drachen, Warriors, Sword und so weiter zum Lyrikgrundkonzept gehören, wie das tägliche Butterbrot für die Schuljause.

Das man aber niemals zu einer Schülertruppe gezählt hat ist wohl auch keine Frage. Stets an sich reifend haben sich die Herrschaften viel einfallen lassen. Das ist nicht möglich bei einer A Capella Band? Doch und wenn man „Voices Of Fire“ hört muss man das sich selbst eingestehen. Mainstream hin oder her, das was Van Canto angegriffen haben stand stets auf einem schmalen Grat. Stets hat man aber die Hürde genommen, um ja nicht zusehends in den Popbereich zu driften. Dies tut man dieses mal auch nicht. Eher im Gegenteil, wer sich selbst Power oder Melodic Metaller schimpft und auch epischen Sound mag, der ist hier absolut auf der richtigen Wellenlänge mit der Mannschaft.

Viele Verstrebungen sind ein Garant für eine gute Unterhaltung, auch klingt man nicht wie zick andere Van Canto Songs. Somit niemals eine Selbstkopie, sondern eine sehr ausschweifende Formation, welche es abermals schafft viel Interesse am Material zu wecken.

Fazit: Absolutes Topteil, auch wenn man es nicht als herkömmlichen Metal bezeichnen kann. Eine Stimmungs machende Scheibe für jeden epischen Power Metaller.

Tracklist:

01. Prologue
02. Clashings on armour plates
03. Dragonwake
04. Time and time again
05. All my life
06. Battleday’s dawn
07. Firevows (join the journey)
08. The oracle
09. The betrayal
10. We are one
11. The bardcall
12. To catharsis
13. Epilogue
14. Hymn (bonus track mediabook)

Besetzung:

Philip Dennis Schunke (Sly) (voc)
Inga Scharf (voc)
Ross Thompson (higher rakkatakka-voc)
Stefan Schmidt (lower rakkatakka-voc)
Jan Moritz (deep dandan-voc)
Bastian Emig (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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