Band: Vlad In Tears
Titel: Unbroken
Label: NoCut (SPV)
VÖ: 12.08.16
Genre: Gothic Rock
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Vlad in Tears sind angeblich in der Gothic Rockszene keine Unbekannten mehr. Mit „Unbroken“ wollen die Jungs erneut die Szene im Sturm erobern, denn seit dem gleichnamigen Album als letzten Release liegen doch auch schon wieder zwei Jahre zurück. Die Jungs zehren nach wie vor vom trivialen, gefühlvollen Einschlag, wollten sich aber etwas weiter entwickeln. Wenn man das Material mit älterem Datum anhört, kann man definitiv raushören, dass man deutlich rauer und etwas härter in die Saiten zu greifen versteht.

Daraus resultiert aber noch nicht, dass man sich so fortentwickeln konnte, sodass es harmonisch klingt. Keine Frage, das Material hat sicherlich seinen Reiz, aber im Großen und Ganzen fehlen mir für solch einen Bereich, einfach die dunkel-romantischen Gelage. Hier und da wagt man diesen Schritt, aber eben gegenüber anderen Kapellen kann man da nicht gar so großartig mithalten. Was mich am meisten irritiert sind die hier und da dominanten Metalcore Stopps. Das passt einfach nicht zusammen und wirkt einfach überhaupt nicht homogen. Eher im Gegenteil wie Pole stößt man sich hier gegenseitig ab.

Man will es einfach vielschichtiger. An sich ja gar keine schlechte Sache, aber im Falle des neuen Albums haut das einfach nicht hin. Weder Fisch noch Fleisch kommt das Material in die Gehörgänge. Vor allem im Bereich des Gothic Rock erwartet man einfach keine Modern Metal oder Metalcore lastigen Vibes als Unterbrechung. Dies sind einfach in diesem Bereich komplette Stimmungskiller.

Fazit: An sich haben die Jungs einen guten Gothic Rock drauf, aber durch ihren Drang vielschichtig zu klingen, haben die Jungs doch den Genrehorizont aus dem Blickwinkel verloren. Spätestens ab der Mitte reißt man das Ruder fasst zu dominant in diesen Bereich. Eher mittelprächtiger Silberling in diesem Genrebereich.

Tracklist:

01. Blame Yourself
02. Massive Slayer
03. Burn Inside
04. Lies
05. Don’t Let Us Fall
06. Okay
07. Far Away
08. Over Again
09. Still Here
10. My Shade
11. Dew
12. Slave
13. Broken Bones
14. We’re Done
15. Still Here (Piano Version)

Besetzung:

Kris Vlad (voc)
Dario Vlad (bass)
Gregor Friday (guit)
Cosmo Cadar (drums)

Internet:

Vlad In Tears Website

Vlad In Tears @ Facebook

Checkt hier das Album via Spotify:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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