Band: Voltumna
Titel: Disciplina Etrusca
Label: Selfreleased
VÖ: 27.03.15
Genre: Black/Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Die Italiener Voltumna sind seit bei mir persönlich seit ihrem Album „Damnatio Sacrorum“ ein absoluter Geheimtipp was eine Vermischung aus Pagan, Black und Death Elementen betrifft. Man baut auf die eigene, etruskische Geschichte und diesen Einfluss so metallisch zu vertonen ist schon etwas schwierig. Was schon beim Vorgänger eine Wucht und hat einfach alle Sicherungen raus geknallt. Kann man somit auf beim neuesten Werk „Disciplina Etrusca“ dort anknüpfen. Schwierig, aber was die Italiener betrifft durchaus möglich. Die Wartezeit von zwei Jahren hat man definitiv sinnlos verstreichen lassen. Man baut selbstredend auf den Grundsound den man bereits beim Vorreiter verwendet hatte, lehnt sich aber nicht zurück und schüttelt einfach locker einen Nachfolger raus. Eher im Gegenteil die gereiften, merklich ausgebauten Schritte sind einfach eine Wucht. Die Vermischung eben aus diabolischen Melodien, knallharten Attacken und dem rauen, wutentbrannten hervorstechen des Fronters sind ein Garant für den Black/Deather hier was für sich zu entdecken. Dazu noch eben die Einflüsse aus der Geschichte sind einfach enorm animierend. Die schlagende Härte ist kunterbunt eingesetzt worden und so wird man von einem sehr facettenreichen Klang beübt der einen schier ausrasten lässt. Was mich persönlich betrifft sind die Burschen die Speerspitze des Blackned Death aus Italien. Sicherlich sind Stormlord auch nicht von einer schlechten Sorte, denen gegenüber stehen aber eben Voltumna die stets und durch die Bank die Landsmänner im Schatten stehen lassen. Die knackige Produktion und das Gesamterscheinungsbild an sich lassen einen aber nicht ruhig dasitzen, sondern kräftig zu diesen Granaten abgehen, als gebe es keinen Morgen. Wenn viele Bands auf den Sound von Behemoth bauen und dabei eher als Nachleierer erscheinen, so dominieren Voltumna meiner Meinung nach den Markt jener Bands, die auf eigene Qualitäten bauen und somit auf dem Siegeszug sind. Die pure Härte so eben durch die Boxen zu jagen und dabei auch nicht auf das gewisse Quantum an Melodien und Unterwanderungen zu vergessen ist schwierig. Stets orientieren sich dabei eben andere Kollegen an die großen Vorreiter, die aus Viterbo, Lazio stammenden Recken sehen dies anders und setzen hier viele eigene Innovationen und Akzente und dies macht eben den Sound der Truppe so einzigartig.

Fazit: Grenzgenialer Blackned Death Metal den man weiterhin ausbauen und reifen lassen konnte. Wer hier einen Bogen um dieses Album macht gehört definitiv ausgepeitscht, denn der Sound poliert einem mit vielen Innovationen amtlich die Fresse. Die Druckwelle ebbt kaum ab und so hetzen die Italiener quer durch den Output wie eine Meute über uns her und lockern kaum den angesetzten Würgegriff, somit einfach nur GEIL.

Tracklist:

01. Roma Delenda Est 03:52
02. Prophecy of One Thousand Years 04:25
03. Disciplina Etrusca 04:24
04. The Alchemist 02:41
05. Bellerofonte 01:55
06. Bringer of Light 04:16
07. Tages, Born from the Earth 04:05
08. Carnal Genesis 03:06
09. Measure the Divine 03:17
10. Teofagia 03:58
11. Black Metal (Venom cover) 03:34
12. Tirreno 03:28

Besetzung:

Simone Scocchera (voc)
Michele Valentini (guit)
Bruno Forzini (drums)
Giovanni Tomassucci (bass)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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