Band: Voodoo Hill
Titel: Waterfall
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 16.10.15
Genre: Hard Rock/Blues Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Wenn Rocklegenden wie Glenn Hughes und Gitarrenzauberer Dario Molle sich zu einem Projekt zusammenschließen so mag das vielleicht nach einem legendären Duo klingen, hat aber meines Erachtens schon wieder so einen Supergroup Touch. Voodoo Hill nennt sich diese Kooperation und mit „Waterfall“ kommt nun Albumstreich Nummer drei, somit keine Eintagsfliege und das weiß man ja, wenn man den legendären Sänger Glenn kennt. Was hier angepackt wird, wird auch bis zum Exzess gefeilt und in Szene gesetzt.

Gleich vom Fleck weg schlägt einfach das Classic Rock Herz und man schwelgt tief in alten Traditionen. Das sehr Old School lastige Material ist teilweise sehr gemütlich, aber eben so richtig triefend erdig. Mag schon sein, dass dieses Duo hier alles bis zum Exzess wohl zerlegt hat, aber die Umsetzung ist einfach derb-rau und genau dieses Erscheinungsbild geht toll ins Gehör. Über den Gesang von Glenn braucht man sich nicht auslassen, denn dieser passt einfach zu den erdigen Rockstücken wie die Faust aufs Auge.

Die durchwegs stampfenden Nummern haben viel Kraft und hier und das blitzt auch der Bluesrock recht stark durch. Ein etwas größeres Manko, welches dringend nachgebessert werden müsste, wären steifere, zahnige Rocknummern als Abwechslung. Keine Frage das Album bzw. das darauf befindliche Material ist gut gelungen, nur wünscht man sich hier und da doch einen zahnigen, verbissenen Ausreißer, der dem Ganze etwas mehr Schwung verpassen würde.

Somit Mehrheitlich im Midtempobereich, doch auch hier hat das Duo viel Kraft und rockt amtlich die Bude. Teils funkig, teils erdig 80er Rock orientiert wird eine gute Melange geboten, welche was den Grundgedanken betrifft eine facettenreiche Rockportion bietet. Somit wurde einiges eingetütet und das geht schwerstens in Ordnung, zumindest der Old School Rocker wird es lieben. Kein Kitsch Schnick-Schnack, sondern erdige Rockpartitionen die ordentlich in der Magengrube graben.

Fazit: Durchaus gelungener Rockhattrick des Duos. Mehr Schwung bzw. flottere Tracks wären mehrheitlich erwünscht, sind aber nur so Ideen meinerseits.

Tracklist:

01. All That Remains
02. The Well
03. Rattle Shake Bone
04. Underneath And Down Below
05. Waterfall
06. Karma Go
07. Evil Thing
08. Eldorado
09. White Feather
10. Sunflower
11. Last Door

Besetzung:

Dario Mollo (guit)
Glenn Hughes (voc)
Dario Patti (bass & keys)
Riccardo Vruna (drums)
Andrea Maiellano (additional bass on Track 3, 4, 6)
Vladimir Ruzicic Kebac (drums on Track 7, 9, 11)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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