Vultures Vengeance – The Knightlore

Vultures-Vengeance-The-Knightlore-album-cover

Band: Vultures Vengeance
Titel: The Knightlore
Label: Gates Of Hell Records
VÖ: 10/05/2019
Genre: Epic/Heavy Metal
Bewertung: 4/5

Die Italiener VULTURES VENGEANCE gehören diesen Mai mit ihrem Album „The Knightlore“ ganz klar zu den heißeren Anspieltipps für traditionsverliebte Metaller. Der Stil erinnert mich gar nicht so sehr an MANILLA ROAD oder CIRITH UNGOL, wenngleich die Band durchaus gerne vertrackt und verspielt agiert – Stattdessen denke ich vor allem an die frühen, noch von der NWOBHM geprägten QUEENSRYCHE (bis einschließlich des „Warning“-Albums). Man addiere hierzu etwas von der eher düsteren Atmosphäre der schwedischen Kollegen von Portrait.

Was mir an dieser zweifelsfrei reizvollen Mischung anfangs abging, waren die gewissen Höhepunkte in Form eines beeindruckenden Chorus oder einer größeren Melodie. Trotzdem, oder gerade deswegen, besitzt das Album genug Qualität, dass der Hörer gerne mehrere Rotationen der acht überlangen und atmosphärisch lebendigen Songs auf sich nimmt. Man hat ständig das Gefühl, etwas richtig Geniales gehört zu haben, ohne zu wissen, was es ist. Folglich legt man das Teil mit wachsender Begeisterung immer wieder auf. Wir haben es hier mit einem klassischen Grower von einem Album zu tun. Dementsprechend verlangt „The Knightlore“ nach Hörern, die sich gerne mal tiefer in Musik versenken können und wollen. Diesen enthüllen sich besagte Höhepunkte dann zunehmend doch.

Anspieltipps: „A Great Spark From The Dark”, “The Knightlore”, “Dead Men And Blind Fates”, “Eyes Of A Stranger” (nein, KEIN QUEENSRYCHE Cover).

Ein lohnendes Album für konzentrierte Hörer, das mit jedem Durchgang wächst.

Tracklist

01. A Great Spark from the Dark
02. Fates Weaver
03. Pathfinder’s Call
04. The Knightlore

05. Lord of the Key
06. Dead Men and Blind Fates
07. Eye of a Stranger
08. Chained by the Night

Besetzung

Tony T. Steele (Vocals / Guitars)
Matt Savage (Bass)
Tony L.A. Scelzi (Guitars)
Matt Serafini (Drums)

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About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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