Band: When Trees Leave Wolves
Titel:  Thirteen Stars
Label: 7Hard
VÖ: 2015
Genre: Southern, Doom, Rock, Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die Aachner Metaller von When Tree Leaves Wolves haben mich bereits beim ersten Zusammentreffen total geflashed. Selten eben erlebt man eine Truppe, welche es versteht einen amerikanischen Sound ins alte Europa zu befördern. Nun das haben sie geschafft und justament steht schon der nächste Release mit ihnen an. „Thirteen Stars“ nennt sich das neueste Lebenszeichen der deutschen Vertreter des deutschen Southern Metal Sounds. Nach dem sehr beschaulichen Intro werden wieder alle Ingredienzien ausgepackt und die Groove Zeichen stehen komplett auf Sturm. Zu Beginn wohl noch mit etwas Vorbehalt, denn wie eine heranschleichende Bestie nähert man sich bevor die Keule ausgepackt wird. Man klatscht einfach einen Fleischbrocken vor den Bug, welcher nicht blutender sein könnte. Alle Emotionen wurden dabei wieder so richtig schön und facettenreich aneinander gereiht. Bereits am dem dritten Track kennen die Jungs kein Halten mehr und die wütende Bestie treibt schnaubend ihr Unwesen, ganz zum Verzücken des Rezensenten. Die Palette reicht nach wie vor zwischen Pantera, Down bis hinüber in den Sektor der von mir heißgeliebten Texas Hippie Colation. Den Southern Sound wieder komplett bedacht gibt es eine feine Runde, zwischen tiefgründigen Tracks, wie auch amtlichen Partynummern. Allesamt gehen dabei komplett unter die Haut und reizen beim Hören. Das man dabei auch ein sehr starkes Augenmerk auf den Wiedererkennungswert gelegt hat steht außer Frage und genau deshalb attestiere ich den Aachenern einen Verstand und das Können wie der Southern Metal Made in Germany klingen muss. Die Jungs sind einfach eine Wucht, denn obwohl man sicherlich Techniken der genannten Truppen verwendet, wird eben die Eigenständigkeit groß geschrieben und beim neuesten Rundling hat man dies weiterhin sehr gut forciert. Da dürfen einfach die Groove Schübe nicht fehlen und diese kommen eben nicht zu knapp zum Einsatz, weiters sind auch viele raue, erdige Ecken und Kanten dabei. Dies allesamt ist einfache eine Melange, welche einen Angriff auf die Lauschlappen startet vor der man sich so richtig schön den Tag versüßen lassen sollte.

Fazit: Einfach superb wie man den neuen Rundling wieder zurecht gemacht hat. Den Verstand den Southern Metal Made in Germany so umzusetzen ist einfach gewaltig und dies steht für die Qualität von When Trees Leaves Wolves.

Tracklist:

01. Epitaph 02:00
02. Blackened Flow 04:16
03. Catspaw 04:59
04. Part Of The Clan 05:14
05. C.G.L.I.C 03:43
06. Down Comfort 05:38
07. Piss On Ya Law 04:32
08. Thirteen Stars 05:10
09. End Of The Road 03:58
10. Shiny Contract 05:36

Besetzung:

The Leprechaun (bass)
Izzy Grim (guit)
Orange Dragon (guit)
Lionwolf (voc)
Thor (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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