Band: Wicked Maraya
Titel: Lifetime In Hell
Label: Massacre Records
VÖ: 18.03.16
Genre: Groove/Heavy Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Totti

Irgendwann in den Mitt-90ern konnte ich WICKED MARAYA im Vorprogramm von Metal Church erleben und war angenehm von der Band angetan. Fetter US Power Metal wie er zu dem Zeitpunkt nicht hätte besser zu Metal Church auf einer gemeinsamen Tour passen können.

CD´s und Shirt gekauft und…das war es dann! Irgendwie sind die Alben im Regal verschwunden…

Nun, 2016, bin ich völlig überrascht das die Band immer noch aktiv ist, hatte sie zwischenzeitlich doch unter dem Namen MARAYA firmierend 3 Alben eingespielt.

Noch überraschter war ich, dass das neue Album „Lifetime In Hell“ auch gar nicht wirklich neu ist, sondern bereits 1991 unter der Ägide von Floridas Produzentenlegende Jim Morris aufgenommen wurde.

Angereichert mit (sehr wohl) 2 neuen Tracks bekommen Metalfans nun auf die Ohren, was ihnen lieb und heilig ist: leicht düster angehauchter Powermetal der amerikanischen Art mit ganz kleinen Thrash-Einsprengseln und Hymnenstrukturen wie er halt kurz vor der musikalischen Übernahme des Planeten durch Flanell-Holzfällerhemden gefeiert werden konnte.
Obwohl die beiden neuen Songs (natürlich) etwas frischer klingen, passen sie sich gut ins gesamtmusikalische Gefüge des WICKED MARAY Sound ein!

Man darf gespannt sein, ob da (hoffentlich) noch mehr kommt…
So bleibt unter´m Strich ein sehr gutes Album welches alten Säcken wie mir nicht nur aus nostalgischen Gründen viel Freude bereitet und beinahe verlorengegangene Erinnerungen zurückruft, sondern musikalisch auch alles hat, wofür diese Band steht und bekannt ist. Letztendlich auch kein Wunder, ist es doch chronologisch eigentlich das Debüt…

Erinnerungen an Armored Saint, Queensryche oder Nevermore der frühen Stunden werden wach, doch WICKED MARAYA konnten immer durch ihren ganz eigenen Sound glänzen.

Sehr sehr schade, dass das alles in den Neunzigern etwas unter den Tisch fiel…

Metalfans: Das ist euer Ding!
Und ich habe inzwischen die alten Scheiben auch wieder im Regal gefunden und rotieren lassen…
Und damit hat das Album doch seinen Zweck erfüllt, oder?

Sehr gutes Comeback mit dem bisher unveröffentlichten Debüt und der musikalischen Aussicht, das da noch einiges kommen kann…4,5 von 5 Punkte sind auf jeden Fall drin!

Tracklist:

01. Sounds of Evil 04:08
02. Lifetime in Hell 05:23
03. Tomorrow’s Child 03:46
04. Crash & Burn (Idiot’s Delight) 03:42
05. Seizure 04:58
06. Johnny 04:22
07. The Calling 03:57
08. The River Runs Black 04:49
09. Blackout 04:53
10. Fall from Grace 04:59
11. Suicidal Dawn 05:04

Besetzung:

Lou Falco (voc)
John Iadevaio (bass)
Michael Iadevaio (guit)
Daniel Malsch (guit)
Mike Nack (drums)

Internet:

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