Band: Wolfheart
Titel: Winterborn
Label: OneManArmy Records
VÖ: 2013
Genre: Death/Doom/Folk Metal 
Bewertung: 5/5
Written by: Oliver Lackner

Ein unbändiges Gefühl der Freude überkam mich als mir unser Mastermind Robert dieses Album in meine Inbox legte. Beinahe, als ob man einen lange vermissten Freund wieder sieht. Nach dem Ende von Before The Dawn glaubte ich besonderes verloren. Multitalent Tuomas Saukkonen macht´s möglich und belebt den einzigartigen Sound der Melodic Death Meister wieder.

Die Reincarnation findet unter dem Namen „Wolfheart“ statt. Bemerkenswert vor allem: Alles wird vom Meister selbst gespielt! Lediglich Mika Lamassaari, bekannt von Eternal Tears of Sorrow, durfte einige Gitarrensolos beisteuern.

Genug der Huldigung, auf ins Getümmel! Gemischte Gefühle begleiten den Auftakt von „Winterborn“. Die ersten Noten zaubern sowohl ein Lächeln als auch Wehmut auf mein Gesicht. Ob Tuomas´ Monsterprojekt wirklich eine meiner am meisten gehörten Bands ersetzten kann? Verdammt und zugenäht! Der Mann kann!

Die schiere Perfektion und Energie jedes einzelnen Songs ist geradezu überwältigend. Geniale Riffs mit herrlichen Melodien untermalen eine kraftvolle Stimme. Metal in reinster Form. Unverfälscht, hart und kalt wie der Winter selbst und doch voller Melancholie und Gefühl.

Wie es allerdings bei jedem Album der Fall ist, sprechen den Hörer (in dem Fall mich) mehr an als andere. Zum ersten fällt mir gleich der Opener „The Hunt“ besonders ins Ohr. Grund? Wie oben bereits erwähnt erinnert dieser Titel mich ganz besonders an Before the Dawn. Das sanfte Geklimper zum Auftakt, die mächtigen Riffs die dann übernehmen und der letztendlich überwältigende Druck des Titels sind einfach genial. Zum zweiten gefiel mir „Routa pt.2“ außerordentlich gut. Das Anfangs dominante, jedoch im Lauf des Titels in den Hintergrund tretende Cello sowie die grandiosen Tempowechsel haben einfach etwas Besonderes an sich. Zum dritten mein absoluter Favorit. „Whiteout“ ist für mich das bisherige Glanzstück des Finnen. Ich kann nicht mal wirklich sagen warum, der Titel spricht mich einfach ganz besonders an.

Fazit: Oops, he did it again! Da wir bereits Oktober haben, bin ich mir bereits fast sicher das Mastermind Tuomas Saukkonen mit „Winterborn“ mir mein persönliches Album des Jahres 2013 geliefert hat. Heiß war´s erwartet und umso kälter hat mich das Ding erwischt. Ich hatte etwas Tolles erwartet, meine Erwartungen wurden allerdings bei weitem übertroffen. Einfach nur genial!

Tracklist:

01. The Hunt 04:56
02. Strenght and Valour 04:09
03. Routa Pt.2 07:32
04. Gale of Winter 04:41
05. Whiteout 05:17
06. Ghosts of Karelia 04:41
07. I 04:48
08. Chasm 07:37
09. Breathe 05:53

Besetzung:

Tuomas Saukkonen (voc & all instruments)

Internet:

Wolfheart @ Facebook

Wolfheart @ YouTube

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