X-Vivo – Petrichor

Band: X-Vivo
Titel: Petrichor
Label: Recordjet
VÖ: 01.09.17
Genre: Industrial, Alternative Metal, Post Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

x-vivo-petrichor-album-artworkSchande und Asche über mein Haupt, dass ich die Berliner Combo X-Vivo bis dato noch nie gehört habe. Sollte es euch liebe Leser gleich gehen und der Name euch nichts sagen, seid dem Post Industrial, Alternative Metal, Post Rock, dann schnellstens nachgeholt. Ein ähnliches Hörerlebnis wie mit den Berlinern und dem Album „Petrichor“ werdet ihr daher nicht schnell wieder erleben. Blickt der Musikbegeisterte auf die Stilangabe, so denkt der Musikkritiker zuvor an ein musikalisches Chaos, als an eine Handübergreifende Fusion. Letzteres wird stark von dieser deutschen Formation ausgelebt und die Berliner zeigen ihr musikalisches, qualitativ hochwertiges Niveau. Richtiggehende Klangkünstler sind sie und dies offeriert die Band durch die ganze Spielzeit hindurch.

Das Fusionieren von typischen Industrial Klängen mit einer breiten Anzahl von progressiven, wie geschwungenen Nu Metal Elementen ist dermaßen herzergreifend, sodass die Band einen wilden Sturm ablässt. Hinzu eingeflochten, genüssliche Melodieeinlagen, welche das Konzept der Truppe ungemein wohltuend erweitern. Die musikalische Raffinesse die, die Band ablässt, findet ihr vergleichsweise gelegentlich bis gar nicht. Dies steht für die Herangehensweise der Musiker, welche allesamt ein klangliches Gemisch fabrizieren das vor Eigenständigkeit folgendermaßen trieft.

Klingt eher an kompliziertes Soundgemisch als an eine harmonische Breitseite. Der Fan experimenteller Unterfangen wird hierbei vielmehr weniger angesprochen, wohl im Kontrast dazu jener, welche auf eine über die Grenzen hinaus bedachte Mixtur sich einverleiben möchte. Gesang im oftmaligen Duett beziehungsweise Battle Gesang bringen das Fass zum Überlaufen. Da haut es einem fürwahr die Sicherungen raus, denn solch eine klangliche Raffinesse findet der Musikenthusiast immer seltener. Die Protagonisten biedern sich nichts und niemanden an und zeugt von einer massiven Eigenständigkeit. Dies klingt und dies kann der werte Rezensent sich nicht verkneifen auszusprechen „Legendär“. Selten erlebt der Musikliebhaber solch eine kunterbunte, musikalische Zusammensetzung und dies klingt dann obendrein vorliegend ausgezeichnet fusioniert.

Hier werden etliche Genreliebhaber im Industrial und Post Bereich angesprochen und selbige sollten diesen Reigen unbedingt genauer inspizieren.

Fazit: Die fesselnde Rhythmik und das unglaublich tolle musikalische Gemisch von X-Vivo machen „Petrichor“ zu einem klanglichen Genuss auf allerhöchstem Niveau!

Tracklist:

01. Echo Of The Unseen
02. Hail The King
03. Legion
04. Aphelion
05. At The Guillotine Gate
06. I Walk In The Flames
07. Written In Stains
08. The Waves Of The Ocean Are Gone
09. The Eyes Of The Wolves Awake
10. The Dust I Breathe
11. Reviving The Ground
12. Perihelion

 Besetzung:

Kai (voc)
Alex (guit & voc)
Alina (bass & voc)
Olli (synth & voc)
Dima (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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