Den Newcomern Light ist mit ihrem ersten Album The Cult Of Light ein prächtiger Einstand gelungen. Über kalten, maschinenartigen Klangwelten des Verderbens hallt dort eine frostig krächzende Stimme und verkündet den Kult eines „Neuen Lichtes“. Vor allem aber sind die Tracks eines: Saugeil zum Anhören. Anlass genug für ein Interview.

1. „May the Light Bless You“, wie ihr immer so schön unterschreibt, wie geht es euch?

Es geht uns hervorragend. Danke der Nachfrage.

2. Mich habt ihr mit „The Cult Of Light“ ja schwer begeistert, welche Reaktionen habt ihr ansonsten soweit eingefahren?

Vielen Dank. Es freut uns zu hören, dass du dem Kult des Lichtes folgst.
Es ist noch relativ früh enthusiastisch zu werden, da das Album gerade eben erst erschienen ist. Aber in der ersten Woche nach dem Release gibt es durchweg nur positives Feedback. Unser Debut Album „The Cult Of Light“ beinhaltet ja einen Mix aus verschiedenen Genres von Death, Doom, Black und Sludge Metal. Dabei war für uns interessant, ob diese Mischung nun auch beim Hörer funktioniert und wir es zusätzlich schaffen einen roten Faden durch das Album zu ziehen. Das scheint uns laut der ersten Reviews und Rückmeldungen gelungen zu sein – insbesondere der Sound, die Dynamik der einzelnen Songs und die Vielseitigkeit werden gelobt.

3. Vor „The Cult Of Light“ gab es bereits eine stark limitierte EP von euch mit dem Titel „Ignition“. Enthält das aktuelle Album auch Songs dieser EP?

Ja, alle drei Songs der EP sind in überarbeiteter Fassung auf dem Album gelandet. Da die Resonanz auf unsere erste Demo EP „Ignition“ im Jahr 2012 EP sehr gut war, haben wir uns entschieden mehr daraus zu machen. Wir haben Ihnen etwas mehr Groove verpasst, und das Konzept von THE CULT OF LIGHT ist gerade erst durch diese drei Songs als Basis geprägt worden. Deswegen war es nur eine logische Konsequenz sie auch mit auf das Album zu nehmen.

4. Ich finde, euer Album hat einen ganz eigenen, klinisch-kalten Klang, sowohl die Songs ans sich als auch die Produktion, ohne jedoch steril zu wirken – wie habt ihr das hingekriegt?

Unser Album ist eine Hommage an den schwedischen Old School Death Metal Sound der 90er Jahre. Bands wie EDGE OF SANITY, TIAMAT oder UNANIMATED waren dabei die größten Einflüsse.Besonders Ihre überraschende Vielseitigkeit innerhalb eines Albums und der direkte Sound.

Die Aufnahmen haben sich insgesamt über mehr als 1 Jahr hingezogen, da wir von A bis Z selbst Regie geführt haben. Das Album wurde in großen Teilen in unserem Bandraum und teilweise privat aufgenommen. Dadurch hatten wir sehr viel musikalische Freiheit und vor allem Zeit den für uns passenden Sound zu arrangieren ohne den Druck eines gebuchten Studios. Für das Mixing und Mastering haben wir uns dann aber professionelle Unterstützung bei MIGHTY GOBLIN (Mixing) und MEGA WIMP SOUND (Mastering) geholt und gemeinsam dem Ganzen den letzten nötigen Schliff verpasst.

5. „The Cult of Light“ scheint mir etwas luziferianisches an sich zu haben, Stichwort Lichtbringer. Worum geht es denn beim Kult des Lichtes genau (Der Track „Light Bless You“ klingt von den Lyrics her etwas nach Chaos-Gnosis oder wie das so heißen mag)? Und wie ernst ist euch das ganze Konzept?

Das Konzept von LIGHT eröffnete uns inhaltlich ein großes, kreatives Feld fernab der genretypischen Themen und Texte. Genau das war und ist uns sehr wichtig.
‚The Cult Of Light‘ beschreibt durchgängig ein ‘neues Licht’, welches das derzeit bekannte vernichtet und ersetzt. Ein neuer Kult des neuen Lichtes entsteht. Unser Debut beginnt daher mit den Worten „Now is the time for the LIGHT to arise!“ und setzt sich dann thematisch fortlaufend mit diesem neuen Licht auseinander. Ist es gut? Ist es schlecht? Bringt es Leben oder Tod? In „CULT OF LIGHT: RITUAL“ soll man am Ende des Albums dann schlußendlich nur noch diesem neuen Licht folgen.

6. Bislang gibt´s von euch keine Bandphotos [Anmerkung: Der Punkt gilt nun offensichtlich nicht mehr – Lex], genauere Infos über euch oder dergleichen… Sind Light-Konzerte angedacht, oder bleibt ihr lieber anonym und mysteriös?

Wir hatten bereits ein paar kleine Gigs, vornehmlich um die Stimmung auzuloten. Dabei treten wir aber weitestgehend unerkannt auf. Die Anonymität ist unsere selbstgewählte Freiheit, denn die eigentliche Kunst – die Musik – soll bei diesem Projekt im Vordergrund stehen.

7. Die letzten Worte gehören euch:

Vielen Dank für das Interview und Deinen Suport.
/// Light Bless You

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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