Band: ÄXE 🇬🇧
Titel: Autogeddon
Label: Caligari Records
VÖ: 17.07.2026
Format: Kassette (limitiert auf 150 Exemplare) / Digital
Veröffentlichungstyp: Zweites Demo
Genre: Blackened Speed Metal / Thrash Metal / Crust Punk / Death Metal
Spielzeit: 34:05 Minuten

Tracklist

01. Warriors of the Death Raid
02. Violent Hedonism
03. Gunned Down Dead
04. Weapon Creed
05. Dark Justice
06. Distortion to Hell
07. Proclamator / Violator
08. Rise From Your Tombs

Besetzung

Neheroth – Leadgesang
M. Warmaster – Gitarre und Gesang
Professor Speed – Gitarre
Nihil Kaos – Bass und Gesang
Jim Hawkmoon – Schlagzeug

Aufnahmeort: Courts of the Chaos Crusader
Engineering, Mix und Mastering: Am (Grave Miasma)

Bewertung:

4 von 5 Punkten

Auf »Autogeddon« entscheiden ÄXE schon in den ersten Takten, welche Regeln gelten: kein Clicktrack, keine Trigger und keine klinische Glättung. Das Londoner Quintett spielt Blackened Speed Metal, Thrash, Crust Punk und Death Metal als eng verzahnte Einheit, deren acht Stücke in rund 34 Minuten ohne längere Unterbrechung vorwärtsgehen. Nach dem ersten Demo »Warriors of the Death Raid« aus dem Jahr 2025 folgen nun ein verändertes Schlagzeug-Line-up, deutlich mehr gemeinsame Bühnenerfahrung und eine Aufnahme, die den realen Bandklang bewusst in den Mittelpunkt stellt. Der Titel »Autogeddon« kündigt vollständige Eskalation an. ÄXE erfüllen dieses Versprechen mit scharfem Gitarrenton, gut hörbarem Bass, lebendiger Rhythmik und einem Gesang, an dem sich die Meinungen voraussichtlich teilen werden.

ÄXE – Autogeddon (Full Demo II 2026)

EIN ZWEITES DEMO MIT VOLLSTÄNDIGER ALBUMLÄNGE

Die Bezeichnung Demo ist bei »Autogeddon« zunächst eine Frage der Veröffentlichungskultur. Acht eigene Stücke und eine Spielzeit von gut 34 Minuten ergeben einen Umfang, den zahlreiche Bands längst als Debütalbum verkaufen würden. ÄXE bleiben jedoch bei der alten Untergrundlogik: Die Kassette ist auf 150 Exemplare begrenzt, die Produktion wahrt ihre Rauheit, und anstelle einer maximal ausgearbeiteten Studiopräsentation wird eine Besetzung dokumentiert, die als Gruppe funktioniert.

Seit dem ersten Demo hat die Band Konzerte gespielt, Antediluvian und Ceremonial Bloodbath auf Tour unterstützt und beim Londoner Incineration Festival auf der Bühne gestanden. Diese Praxis ist auf der neuen Aufnahme hörbar. Tempowechsel müssen nicht durch sterile Bearbeitung stabilisiert werden, weil Jim Hawkmoon, Nihil Kaos, M. Warmaster und Professor Speed ein belastbares rhythmisches Gerüst bilden. Neheroth kann darüber sehr frei agieren, ohne dass die Stücke ihre Richtung verlieren.

ÄXE orientieren sich an der zweiten Hälfte der Achtziger, als Speed, Thrash, Black, Death und Punk noch nicht sauber voneinander getrennt waren. Namen wie Aura Noir, G.I.S.M., Deathside, Zemial, Sacrilege, Razor, Vulcano oder Hellhammer helfen bei der Einordnung. Trotzdem wirkt »Autogeddon« nicht wie eine sorgfältig sortierte Sammlung fremder Merkmale. Die Musiker verbinden diese Einflüsse in einem eigenen, eindeutig britischen Bandklang.

Dabei ist die Gruppe nicht permanent schnell. Mittlere Tempi und kurze, schwerere Passagen geben den Riffs Platz, bevor das Schlagzeug wieder beschleunigt. Gerade dieser Wechsel verhindert, dass die 34 Minuten zu einer gleichförmigen Geschwindigkeitsprüfung werden. Die Musik bleibt grob, ihre Abläufe sind jedoch genauer organisiert, als der erste Eindruck vermuten lässt.

WARRIORS OF THE DEATH RAID: SECHS MINUTEN PROGRAMMERKLÄRUNG

Der Auftakt »Warriors of the Death Raid« beginnt nicht mit dem erwartbaren Höchsttempo. Ein schweres Riff, der deutlich angeschobene Bass und unruhige Gesangseinsätze setzen zunächst die Grundspannung. Erst danach erweitert die Band den Song um schnellere Thrash- und Speed-Metal-Abschnitte. Mit gut sechs Minuten ist das Stück der längste Beitrag des Demos, ohne seinen Kern durch unnötige Wiederholungen zu verwässern.

Die beiden Gitarren erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine hält das zentrale Riff fest, die andere setzt schneidende Akzente und bewusst ungebändigte Leads. Der hohe, beinahe stechende Ton könnte bei einer schwächeren Mischung dünn wirken. Hier sitzt er oberhalb von Bass und Schlagzeug und sorgt dafür, dass jede kleine Veränderung erkennbar bleibt.

Auch das Zusammenspiel zeigt bereits die wichtigste Qualität der Veröffentlichung. Hawkmoon beschleunigt nicht eigenmächtig, sondern führt die gesamte Besetzung in die schnelleren Abschnitte. Kaos bleibt selbst während der dichtesten Momente hörbar, während Warmaster und Professor Speed ihre Gitarren nicht zu einer ununterscheidbaren Fläche verdoppeln. Das klingt spontan, beruht aber auf genauer Abstimmung.

Der Song trägt denselben Namen wie das erste Demo, ist aber keine bloße Wiederaufnahme des alten Materials. ÄXE benutzen ihn als Verbindung zwischen beiden Veröffentlichungen und zugleich als Beschreibung ihres aktuellen Standes. Der Unterschied liegt weniger in einer völlig neuen Stilrichtung als in größerer Sicherheit und einer besser kontrollierten Intensität.

VIOLENT HEDONISM: GROOVE UNTER HOHER SPANNUNG

»Violent Hedonism« setzt den eingeschlagenen Weg fort, verschiebt das Gewicht aber stärker auf den Wechsel zwischen schnellem Thrash und groovenden Mitteltempofiguren. Die Band versteht, dass ein Riff häufig härter wirkt, wenn es nicht pausenlos von maximaler Geschwindigkeit begleitet wird. Entsprechend bekommen Bassdrum, Snare und Bass einzelne Momente, in denen sie den Song fast allein tragen.

Darauf reagieren die Gitarren mit hektischen Soli, kurzen harmonischen Reibungen und einem Ton, der jede saubere Heavy-Metal-Erwartung bewusst beschädigt. Die Leadarbeit soll keine technische Eleganz ausstellen. Sie erhöht die Nervosität und bleibt trotzdem fest im Rhythmus verankert. Diese Verbindung aus Unruhe und Kontrolle gehört zu den überzeugendsten Leistungen auf »Autogeddon«.

Neheroths Stimme bewegt sich zwischen kratzigem Rufen, heiserem Kreischen und extrem hohen Ausbrüchen. Die mittleren Lagen passen ausgezeichnet zu den Riffs und geben dem Stück eine erkennbare Kontur. Bei den höchsten Schreien wird die Wirkung schwieriger. Sie klingen absichtlich gequält und können je nach persönlicher Vorliebe boshaft oder unfreiwillig komisch ankommen. Gerade »Violent Hedonism« macht deutlich, dass diese Stimme keine neutrale Zutat ist.

GUNNED DOWN DEAD UND WEAPON CREED: KURZFORM TRIFFT HEAVY METAL

Mit 2:14 Minuten ist »Gunned Down Dead« die knappste Komposition. ÄXE reduzieren ihren Stil auf eine direkte Punk- und Speed-Metal-Struktur, verzichten weitgehend auf Umwege und beenden den Song, sobald die wesentliche Aussage getroffen ist. Nach den beiden langen Eröffnungsstücken ist diese Verdichtung sinnvoll. Zugleich besitzt das Stück weniger Raum für jene dynamischen Wechsel, durch die das Demo sonst besonders gewinnt.

»Weapon Creed« rückt anschließend die traditionelle Heavy-Metal-Seite der Band weiter nach vorne. Die Gitarren arbeiten mit klareren Konturen und einer eingängigen zentralen Figur, werden vom Gesang jedoch sofort in eine wesentlich extremere Umgebung gesetzt. Genau hier zeigt sich, weshalb die schlichte Bezeichnung Black Thrash zu kurz greift. ÄXE erinnern daran, dass auch früher Black Metal auf erkennbaren Heavy-Metal-Riffs, Soli und einer aktiv spielenden Rhythmusgruppe beruhte.

Das fantastische Zusammenspiel der fünf Musiker ist in diesen beiden gegensätzlichen Formaten besonders deutlich. Der kurze Angriff funktioniert, weil alle gleichzeitig auf das Ziel zusteuern. Das längere »Weapon Creed« lebt dagegen davon, dass Gitarren, Bass und Schlagzeug sich gegenseitig Platz geben. Keine Stimme muss die anderen dauerhaft überbieten.

DARK JUSTICE UND DISTORTION TO HELL: TODESMETALLISCHE SCHWERE

»Dark Justice« bringt mehr Gewicht in die zweite Hälfte. Das Tempo bleibt beweglich, doch die tieferen Riffs und der festere Schlagzeugeinsatz lassen die Death-Metal-Anteile deutlicher hervortreten. Hellhammer, Necrovore oder früher Morbid Angel sind als historische Bezugspunkte nachvollziehbar, ohne dass ÄXE einen bestimmten Song nachbauen.

Der Bass ist hier erneut entscheidend. Nihil Kaos verdoppelt nicht ausschließlich die Gitarren, sondern betont einzelne Übergänge und erhält im unteren Frequenzbereich genügend Raum. Zusammen mit Hawkmoons natürlichem Schlagzeug entsteht ein körperlicher Druck, den eine stark quantisierte Aufnahme wahrscheinlich abgeschwächt hätte. Kleine Schwankungen werden nicht versteckt; sie gehören zur Bewegung der Band.

»Distortion to Hell« arbeitet stärker mit schrägen Akkorden und dissonanten Einzelheiten. Die gelegentlich an Voivod erinnernden Reibungen erweitern den alten Speed-Metal-Rahmen, ohne den Song in technische Selbstbetrachtung zu führen. Besonders überzeugend ist, wie die zweite Gitarre über dem Riff kurze Störungen setzt und anschließend wieder in den gemeinsamen Lauf zurückkehrt.

Das Sounddesign macht diese Feinheiten nachvollziehbar. Verzerrung wird nicht einfach als möglichst große Masse eingesetzt. Gitarren besitzen einen spitzen oberen Bereich, der Bass bleibt kompakt und das Schlagzeug steht trocken genug im Zentrum. Dadurch kann »Distortion to Hell« unruhig und beschädigt wirken, ohne akustisch auseinanderzufallen.

PROCLAMATOR / VIOLATOR UND RISE FROM YOUR TOMBS: EIN KONSEQUENTER ABSCHLUSS

»Proclamator / Violator« trägt seine Zweiteilung bereits im Namen. Musikalisch bündelt das Stück mehrere Eigenschaften des Demos: mittlere Geschwindigkeit, abrupte Beschleunigungen, wechselnde Gesangsstimmen und Gitarrenleads, die nicht auf makellose Ausführung getrimmt wurden. Die knapp fünf Minuten bleiben verständlich aufgebaut, obwohl mehrere Richtungswechsel stattfinden.

Die zusätzlichen Stimmen von M. Warmaster und Nihil Kaos erweitern Neheroths Vortrag. Verschiedene Klangfarben werden gegeneinandergesetzt, wodurch der Gesang eher wie ein Austausch innerhalb der Band als wie eine isolierte Frontmannleistung wirkt. Das passt zur gesamten Aufnahme, auf der individuelle Beiträge stets auf eine gemeinsame Reaktion hinauslaufen.

»Rise From Your Tombs« schließt das Demo mit einer konzentrierten Zusammenfassung. Speed Metal bestimmt den Antrieb, Black- und Death-Metal-Färbungen verschärfen die Stimmung, und die Punk-Haltung hält die Komposition direkt. ÄXE versuchen im Finale nicht, plötzlich eine zusätzliche Stilwelt einzuführen. Sie führen die vorhandenen Elemente noch einmal geschlossen aus und beenden die Veröffentlichung auf demselben hohen Energieniveau, mit dem sie begonnen hat.

Im direkten Vergleich der acht Stücke bleiben »Warriors of the Death Raid«, »Violent Hedonism«, »Weapon Creed« und »Distortion to Hell« am stärksten hängen. Sie zeigen das Verhältnis aus Heavy-Metal-Riffing, punkiger Direktheit, extremen Stimmen und dissonanten Details am vollständigsten. Die übrigen Tracks halten das Niveau, setzen aber nicht immer einen ebenso deutlichen eigenen Schwerpunkt.

PRODUKTION UND SOUNDDESIGN: ROHHEIT MIT KLARER ABSICHT

Aufgenommen wurde »Autogeddon« in den Courts of the Chaos Crusader. Engineering, Mix und Mastering übernahm Am von Grave Miasma, der zuvor unter anderem mit Ofermod, Necromaniac, Final Dose und Skumhammer gearbeitet hat. Seine Produktion verdient großes Lob, weil sie den Democharakter nicht als Ausrede für undeutlichen Klang benutzt.

Die Aufnahme ist bewusst leise und rauer als viele aktuelle Metalproduktionen. Wer unmittelbar von einem stark komprimierten Album wechselt, wird wahrscheinlich zunächst die Lautstärke erhöhen. Danach zeigt sich jedoch, wie sorgfältig die Frequenzen angeordnet wurden. Der Bass besitzt Schub und Definition, die Snare reagiert direkt, Becken verdecken die Gitarren nicht, und der hohe Gitarrenton setzt sich durch, ohne das gesamte Klangbild unangenehm auszudünnen.

Auch die Entscheidung gegen Clicktracks und Trigger ist hier keine Werbung ohne hörbare Folge. Das Schlagzeug bleibt beweglich. Beschleunigungen wirken gemeinsam gespielt, Fills verändern kurzfristig den Druck, und die übrigen Musiker reagieren auf diese Schwankungen. Die Produktion hält diesen Vorgang fest, statt ihn nachträglich in ein starres Raster zu zwingen.

Besonders gelungen ist das Sounddesign der Gitarren. Warmaster und Professor Speed erhalten keine identischen Klangfarben. Rhythmus und Lead lassen sich auseinanderhalten, während beide zusammen weiterhin genügend Dichte entwickeln. Dissonante Akzente, schnelles Riffing und die hektischen Soli behalten deshalb ihre jeweilige Funktion. Am findet genau die richtige Balance zwischen Klarheit und absichtlicher Beschädigung.

Die tiefen Frequenzen werden ebenfalls nicht vernachlässigt. Kaos’ Bass ist in dieser Stilrichtung ungewöhnlich präsent und trägt erheblich zum Charakter des Demos bei. Hawkmoons Schlagzeug klingt wie ein reales Set in einem begrenzten Raum, nicht wie eine Sammlung austauschbarer Samples. Das Ergebnis besitzt keinen Hochglanz, aber ein durchdachtes und eigenständiges Klangbild.

FÜNF MUSIKER, EIN GEMEINSAMER IMPULS

Die Produktion könnte wenig ausrichten, wenn die Besetzung nicht so geschlossen spielen würde. Das fantastische Zusammenspiel der Band ist der Hauptgrund, weshalb »Autogeddon« trotz seiner Rauheit präzise wirkt. Die Instrumente stehen nicht einfach gleichzeitig im Mix. Sie reagieren hörbar aufeinander.

Hawkmoon gibt mit Snare, Becken und kurzen Fills die Tempowechsel vor. Kaos hält den unteren Bereich zusammen, folgt aber nicht mechanisch jeder Gitarrenbewegung. Warmaster und Professor Speed teilen Rhythmus, Akzente und Soli so auf, dass die beiden Spuren eigene Aufgaben behalten. Neheroth nutzt die verbleibenden Räume für abrupte Einsätze und extreme Höhen.

Gerade die groovenden Passagen beweisen die Qualität dieser Zusammenarbeit. Eine weniger eingespielte Gruppe würde bei den Übergängen zwischen Punk, Speed und schwererem Metal leicht auseinanderdriften. ÄXE wechseln gemeinsam und behalten auch dann eine klare Pulsation, wenn die Oberfläche absichtlich instabil erscheint. Die Konzertpraxis der vergangenen Monate hat das Quintett hörbar enger zusammengeführt.

Diese Geschlossenheit sorgt außerdem dafür, dass viele Ideen in kurzer Zeit funktionieren. Riffs, Soli, Gesangswechsel und Tempoverschiebungen werden nicht ausführlich erklärt. Ein Signal genügt, und die gesamte Band folgt. Dadurch bleibt das Demo direkt, obwohl einzelne Stücke eine überraschend hohe Informationsdichte besitzen.

DIE GRENZEN DER ALTEN SCHULE

So überzeugend ÄXE ihre gewählte Ästhetik umsetzen, einige Grenzen sind nicht zu überhören. Die Songstrukturen folgen häufig vertrauten Mustern. Riff, Beschleunigung, Solo, Rückkehr und erneuter Angriff werden wirkungsvoll ausgeführt, aber selten grundsätzlich neu angeordnet. Wer von einer jungen Band eine formale Neudefinition erwartet, erhält sie auf »Autogeddon« nicht.

Auch die hohen Schreie bleiben Geschmackssache. Neheroths kratzige mittlere Stimme passt hervorragend, während manche Spitzen den ernsthaften Druck kurzfristig mindern können. Weniger häufig eingesetzt, hätten diese Ausbrüche womöglich eine stärkere Wirkung. Da sie zum klaren Profil der Gruppe gehören, wird dieser Punkt einige Hörer erheblich stärker stören als andere.

Die absichtlich niedrige Lautheit und der raue Mix können beim ersten Kontakt ebenfalls Abstand erzeugen. Das ist eine ästhetische Entscheidung und keine technische Unfähigkeit. Trotzdem muss man sie nicht automatisch bevorzugen. Auf größeren Anlagen entfaltet die Aufnahme ihre Staffelung besser als über kleine Lautsprecher, auf denen Bass und Gitarrentrennung teilweise verloren gehen können.

Schließlich sind nicht alle acht Stücke gleich unverwechselbar. Die stärksten Songs kombinieren Groove, Tempo, Dissonanz und traditionelle Metalriffs in einem klaren Verhältnis. Andere verlassen sich stärker auf die gemeinsame Grundenergie. Für ein zweites Demo ist das ein kleiner Einwand, zeigt aber, woran ÄXE vor einem möglichen Debütalbum noch arbeiten können: einzelne Refrains, Übergänge und rhythmische Figuren stärker voneinander abheben.

FAZIT:

»Autogeddon« ist ein starkes zweites Demo, das Blackened Speed Metal, Thrash, Crust Punk und Death Metal mit hervorragender Produktion, sehr bewusstem Sounddesign und einem fantastischen Zusammenspiel der Band verbindet. Der präsente Bass, die unterscheidbaren Gitarren und das natürliche Schlagzeug geben den acht Stücken trotz aller Rauheit erstaunlich viel Klarheit. Vertraute Strukturen, einzelne weniger markante Tracks und die polarisierenden hohen Schreie verhindern eine Höchstwertung. ÄXE klingen nach kurzer Existenz bereits wie eine belastbare Liveband und legen 34 konzentrierte Minuten vor, die berechtigte Erwartungen an ein künftiges Debütalbum wecken. Dafür gibt es überzeugte 4 von 5 Punkte.

ÄXE – Autogeddon (Full Album Stream)

Internet

ÄXE - AUTOGEDDON - Demo Review

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