Band: Cairiss 🇬🇧
Titel: Wilderness
Label: Eigenveröffentlichung
VÖ: 31.07.2026
Format: CD / Digital
Genre: Blackgaze / Post-Black Metal / Post-Metal / Shoegaze

Tracklist

01. Nervosa
02. The Guide
03. Integrate
04. Dissociate
05. Retrace
06. Wildfire

Besetzung

Lydia Williams – Gesang
Freya Brown – Gesang
Ethan Bishop – Gitarre, Gesang
Martin Williams – Gitarre, Gesang
Alex Taylor – Bass
Connor Frapwell – Schlagzeug

Ethan Bishop, Martin Williams & Freya Brown – Musik
Freya Brown – Texte und Artwork
Ethan Bishop – Mix und Mastering in den ELM Studios

Bewertung:

4,5 von 5 Punkten

Zehn Jahre lang herrschte weitgehend Stille um Cairiss. Doch »Wilderness« klingt keineswegs nach der vorsichtigen Rückkehr einer Band, die erst wieder ihren Platz suchen muss. Das Debütalbum der sechsköpfigen Formation aus Southampton ist vielmehr die Vertonung einer inneren Zerreißprobe: Trauma lässt das eigene Selbst in einzelne Teile auseinanderbrechen, Abhängigkeit verwischt persönliche Grenzen und Dissoziation macht die vertraute Wirklichkeit fremd. Erst nach und nach entsteht aus diesen Fragmenten wieder ein zusammenhängendes Bild. Sechs ausgedehnte Stücke und knapp 43 Minuten Spielzeit führen durch Black-Metal-Ausbrüche, schimmernde Shoegaze-Gitarren, zerbrechlichen Klargesang und mehrstimmige Arrangements. So schön diese Musik häufig klingt, zur bloßen Flucht aus der Wirklichkeit taugt sie nicht. Cairiss führen ihre Hörerschaft mitten hinein in jene Wildnis, in der Schmerz, Scham, Hoffnung und der Wille zum Weiterleben dicht nebeneinander wachsen.

Videoplaylist:

ZEHN JAHRE ZWISCHEN FALL UND WILDERNESS

Cairiss gründeten sich 2013 im Süden Englands und sorgten bereits ein Jahr später mit dem Demo »Disgraced« für Aufmerksamkeit. Der einzige, beinahe zehnminütige Titel entwickelte sich im Netz zu einem unerwarteten Langstreckenläufer und sammelte über die Jahre mehr als zwei Millionen Streams. 2016 folgte die EP »Fall«, auf der sich die Verbindung aus atmosphärischem Black Metal, Post-Rock und Shoegaze bereits klar abzeichnete. Danach verschwand die Formation für ein ganzes Jahrzehnt aus der Veröffentlichungslandschaft.

Diese lange Pause lässt »Wilderness« zunächst wie ein Comeback erscheinen, tatsächlich handelt es sich aber um das erste vollständige Album der Bandgeschichte. Geschrieben und aufgenommen wurde das Material über mehrere Jahre im bandeigenen ELM Studio. Gitarrist Ethan Bishop übernahm zusätzlich Mix und Mastering, während Freya Brown nicht nur am Gesang, an der Musik und sämtlichen Texten beteiligt war, sondern auch das Artwork gestaltete.

Das Ergebnis besitzt die Geschlossenheit eines Werkes, das nicht unter Termindruck fertiggestellt werden musste. Motive kehren in veränderter Gestalt zurück, Stimmen treten miteinander in einen inneren Dialog und selbst die massiven Ausbrüche erfüllen eine erzählerische Funktion. Gleichzeitig hört man dem Album an, dass hier nicht sechs voneinander unabhängige Singles aneinandergereiht wurden. »Wilderness« verlangt den vollständigen Durchlauf und entfaltet gerade in den Übergängen seine größte Wirkung.

DIE WILDNIS LIEGT UNTER DER EIGENEN HAUT

Der Albumtitel bezeichnet keine romantische Flucht in unberührte Natur. Die Wildnis ist eine psychische Landschaft, in der ein Mensch nach einschneidenden Erfahrungen die Verbindung zu Gefühlen, Erinnerungen und dem eigenen Selbst verliert. Schmerz wird betäubt, Nähe schlägt in Abhängigkeit um und die Suche nach einem Sinn führt wiederholt an denselben Ausgangspunkt zurück. Erst die bewusste Konfrontation mit dem Erlebten ermöglicht eine Form der Integration.

Das ist schwere Kost, doch Cairiss machen daraus weder eine klinische Fallstudie noch eine pathetische Leidensschau. Freya Browns Texte arbeiten mit offenen Bildern, wiederkehrenden Wegen, Feuer, Wasser, Schnee, Schatten und entfernten Himmeln. Sie beschreiben innere Vorgänge, ohne jeden Gedanken abschließend zu erklären. Dadurch kann die persönliche Geschichte der Verfasserin erkennbar bleiben und dennoch über den konkreten Anlass hinausweisen.

Musikalisch setzt die Band diesen Zustand durch starke Gegensätze um. Kaltes Tremolospiel und eruptives Schlagzeug treffen auf weit geöffnete Akkorde, akustische Gitarren und beinahe schwerelose Gesangsharmonien. Die harschen Stimmen verkörpern dabei nicht einfach das Böse und der Klargesang nicht automatisch die Heilung. Beide Seiten verändern im Verlauf ihre Bedeutung. Gerade im Finale können selbst die Schreie Zuversicht transportieren.

NERVOSA: FRAGMENTE AUF GEFRORENEM BODEN

Ein leises, leicht beunruhigendes Gitarrenmotiv eröffnet »Nervosa«. Alex Taylors Bass setzt früh einen beharrlichen Puls, während zusätzliche Schichten das zunächst karge Bild langsam vergrößern. Wenn Connor Frapwells Schlagzeug und die verzerrten Gitarren schließlich einbrechen, wirkt dies nicht wie ein gewöhnlicher Lautstärkesprung. Der bis dahin mühsam zusammengehaltene Zustand verliert schlagartig seine Form.

Der Titel entstand während einer Behandlung wegen einer Essstörung. Entsprechend kreisen die Bilder um einen Körper, der nicht länger als selbstverständlicher Teil des eigenen Ichs wahrgenommen wird, und um die verzweifelte Frage, wie aus den verbliebenen Fragmenten wieder eine Person entstehen soll. Der entrückte Klargesang wahrt zunächst Distanz, bevor die harschen Stimmen den angestauten Schmerz ohne Schutzschicht nach außen tragen.

Besonders überzeugend ist die Führung der Gitarren. Ethan Bishop und Martin Williams wechseln zwischen flirrenden Flächen, melodischen Gegenstimmen und scharfem Tremolospiel, ohne den Song in einzelne Genreabschnitte zu zerlegen. Gegen Ende zieht sich das Arrangement fast vollständig in einen schwebenden Zwischenraum zurück. Die Ruhe hält jedoch nicht an, denn das Finale reißt die kaum geschlossene Wunde erneut auf. Mit über acht Minuten ist »Nervosa« lang, fühlt sich aber erstaunlich konzentriert an.

THE GUIDE: VERFÜHRERISCHE AUSWEGE UND ALTE SCHAM

Auch »The Guide« nähert sich der Neun-Minuten-Marke, besitzt aber eine andere Bewegungsrichtung. Nach der völligen Orientierungslosigkeit des Openers taucht erstmals etwas auf, das Führung und Erleichterung verspricht. Die sonnendurchfluteten Wiesen, schillernden Gestalten und das angebotene Fliegen lassen sich jedoch kaum als verlässlicher Wegweiser lesen. Vielmehr wirkt der Guide wie die verführerische Stimme der Betäubung: Er verspricht kurzfristige Befreiung, verlangt dafür aber immer mehr vom eigenen Selbst.

Die Musik trägt genau diese Doppelbödigkeit. Schimmernde Gitarren und mehrstimmiger Gesang öffnen einen beinahe überirdisch schönen Raum, unter dessen Oberfläche Bass und Schlagzeug fortwährend Spannung aufbauen. Ein stillerer Mittelteil vermittelt für wenige Augenblicke Sicherheit. Dann kehren Selbstanklage, Scham und der Eindruck eines endlosen Kreislaufs zurück.

Im letzten Drittel zieht die Band sämtliche Register. Connor Frapwell treibt den Song mit kontrollierter Wucht voran, während die Gitarren ihre zuvor getrennten Linien zu einem dichten, schwarzen Strudel verbinden. Die verschiedenen Stimmen liegen übereinander, widersprechen und verstärken sich zugleich. Dieser Schluss gehört zu den stärksten Abschnitten des Albums, weil Schönheit und Zerstörung nicht nacheinander, sondern gleichzeitig stattfinden.

INTEGRATE: WENN NÄHE DIE EIGENEN GRENZEN AUFLÖST

Nach zwei monumentalen Stücken reduziert das nur dreieinhalb Minuten lange »Integrate« die äußere Gewalt beinahe vollständig. Akustische und unverzerrte Gitarren bilden einen intimen Rahmen, in dem sich männliche und weibliche Stimmen wie zwei Seiten einer Beziehung begegnen. Was zunächst zärtlich erscheint, offenbart nach und nach einen Zustand gegenseitiger Abhängigkeit. Das fremde Atmen, die fremde Schuld und der fremde Schmerz werden übernommen, bis die eigene Identität kaum noch davon zu trennen ist.

Gerade weil »Integrate« auf den großen kathartischen Ausbruch verzichtet, erfüllt es innerhalb des Albums eine wichtige Aufgabe. Das Stück lässt die Hörerschaft unangenehm nah an das Geschehen heran und zeigt, dass Selbstverlust nicht ausschließlich unter Lärm stattfindet. Er kann ebenso in Fürsorge verborgen liegen, wenn Hilfe zur vollständigen Aufgabe der eigenen Grenzen wird.

Als Einzelstück wirkt der Titel etwas weniger markant als »Nervosa« oder »The Guide«. Im Albumfluss ist diese Zurückhaltung jedoch sinnvoll. Sie schafft einen fragilen Ruhepunkt, dessen melodische Gedanken unmittelbar in die nächste Phase der Erzählung übergehen.

DISSOCIATE: IM KREIS UM DAS VERLORENE SELBST

»Dissociate« greift sprachliche und melodische Elemente seines Vorgängers auf, verschiebt jedoch die Perspektive. Aus der Verschmelzung mit einem anderen Menschen wird die Trennung vom eigenen Erleben. Wiederholte Sätze und kreisende Gitarrenfiguren bilden jene Gedankenschleifen ab, in denen Hoffnung und völlige Aussichtslosigkeit im Sekundentakt die Plätze tauschen.

Der zunächst gedämpfte Beginn täuscht. Sobald Bass und Schlagzeug den Rhythmus verdichten, entwickelt sich einer der aggressivsten Abschnitte des Albums. Frapwells präzise Schläge geben dem kontrollierten Chaos Richtung, Taylor hält mit einem deutlich wahrnehmbaren Bass die tiefen Frequenzen zusammen und die Gitarren stoßen in mehreren Wellen nach vorne. Darüber geraten klare, chorartige und harsche Stimmen in einen regelrechten Widerstreit.

Stark ist vor allem, wie Cairiss die wiederkehrenden Motive nicht bloß wiederholen, sondern emotional umladen. Was anfangs noch wie die Hoffnung auf Heimkehr klingt, erscheint später als kaum erreichbare Möglichkeit. Ein heller Akkord kann innerhalb weniger Takte Trost, Zweifel und blanke Angst ausdrücken. Lediglich der sehr dichte Mix verschluckt während der heftigsten Passagen einige Details der Rhythmusarbeit. Die unmittelbare Wirkung des Stücks schmälert das kaum.

RETRACE: ZURÜCK ZUM URSPRUNG DER WUNDE

»Retrace« beginnt nicht mit einem Sieg über die Vergangenheit, sondern mit der Entscheidung, den eigenen Weg zurückzuverfolgen. Erloschene Feuer, alte Räume und körperliche Verletzungen stehen für Erinnerungen, die über lange Zeit abgespalten wurden. Das lyrische Gegenüber verspricht keine vollständige Rettung. Es bietet Halt, während die betroffene Person selbst an jene Orte zurückkehrt, die sie bislang nur durch Schweigen und Vermeidung überleben konnte.

Musikalisch arbeitet der Song geduldiger als »Dissociate«. Die Gitarren bauen große Melodiebögen auf, lösen sie wieder auf und lassen zwischen den einzelnen Steigerungen genügend Luft. Der Gesang bewegt sich von verletzlicher Zurückhaltung zu immer entschlosseneren Mehrstimmigkeiten. Wenn die harschen Stimmen einsetzen, markieren sie nicht mehr ausschließlich Kontrollverlust. Sie klingen zunehmend nach dem Willen, das Verdrängte beim Namen zu nennen.

Mit fast neun Minuten fordert »Retrace« Aufmerksamkeit. Nicht jede Passage führt zu einem sofort erkennbaren Höhepunkt, und eine geringfügige Straffung hätte dem Mittelteil zusätzliche Spannung verliehen. Dennoch trägt die langsame Entwicklung die inhaltliche Aussage: Verarbeitung verläuft nicht geradlinig, und manche Schritte müssen mehrfach gegangen werden, bevor sie tatsächlich irgendwohin führen.

WILDFIRE: DAS FEUER WIRD NICHT GELÖSCHT, SONDERN GEBÄNDIGT

Das abschließende »Wildfire« zieht die wiederkehrenden Naturbilder des Albums zusammen. Feuer und Wildnis stehen nun nicht länger ausschließlich für unkontrollierbare Bedrohungen. Die Hauptfigur erkennt, dass Glück und Schmerz gleichermaßen vergängliche Bestandteile ihres Lebens sind. Heilung bedeutet deshalb nicht, jede Spur der Vergangenheit auszulöschen, sondern ihre Erfahrungen in ein vollständigeres Selbstbild aufzunehmen.

Passend dazu arbeitet die Band mit helleren Akkordfolgen und einer deutlich aufwärtsgerichteten Melodie. Der Black-Metal-Anteil verliert trotzdem nichts von seiner Schärfe. Gerade dieser Umstand bewahrt das Finale vor einem allzu einfachen Happy End. Die Wucht ist noch vorhanden, aber ihre Bedeutung hat sich verändert.

Das Gitarrensolo im zweiten Teil zählt zu den schönsten Momenten der Platte. Es setzt nicht auf Geschwindigkeit, sondern entwickelt aus dem Hauptmotiv eine leuchtende, fast triumphale Linie. Wenn anschließend die harschen Stimmen zurückkehren, wirken sie nicht mehr wie der Angriff eines fremden Anteils, sondern wie ein Teil derselben Person. Der letzte Schrei lässt die Zukunft offen, doch erstmals klingt diese Offenheit nicht nur bedrohlich.

VIER STIMMEN, SECHS MUSIKER UND EIN GEMEINSAMER ATEM

Die besondere Wirkung von »Wilderness« entsteht wesentlich durch seine vielschichtige Vokalarbeit. Lydia Williams und Freya Brown können mit klaren Stimmen eine beinahe ätherische Distanz erzeugen, während die harschen und zusätzlichen Beiträge von Ethan Bishop und Martin Williams das Geschehen erden oder gewaltsam aufbrechen. Häufig lassen sich die Stimmen nicht mehr sauber einzelnen Rollen zuordnen. Genau das passt zu einem Album über zersplitterte und später neu verbundene Persönlichkeitsanteile.

Auch instrumental denkt die Band als Einheit. Bishop und Williams nutzen ihre Gitarren nicht für einen permanenten Wettbewerb um den auffälligsten Part. Eine Spur trägt das rhythmische Gewicht, während die andere mit offenen Akkorden, Tremololinien oder kleinen Melodien Tiefe erzeugt. Alex Taylors Bass bleibt erfreulich eigenständig und Connor Frapwell weiß, wann ein Stück rohe Kraft und wann es Zurückhaltung benötigt.

Der im eigenen ELM Studio entstandene Klang bewahrt eine natürliche Rauheit. Schlagzeug und Gitarren besitzen Druck, ohne vollständig auf digitale Perfektion poliert zu sein. In den stillen Passagen bleiben Anschläge, Atem und räumliche Tiefe hörbar. Während der großen Verdichtungen gerät das Panorama gelegentlich an seine Grenzen; Stimmen und Gitarrenschichten verschmelzen dann beinahe zu stark. Andererseits gehört genau dieses zeitweilige Übermaß zur emotionalen Erfahrung des Albums.

ZWISCHEN ALCHEST, OATHBREAKER UND EINER EIGENEN SPRACHE

Natürlich lässt sich die Musik verorten. Die lichtdurchfluteten Akkorde und langen Entwicklungen erinnern an Alcest, die Verbindung aus verletzlichem Gesang und schwarzen Eruptionen kann an Oathbreaker denken lassen und in den weitesten Shoegaze-Passagen liegen Sylvaine oder Suldusk nicht fern. Cairiss kopieren diese Namen jedoch nicht einfach, sondern verschieben die bekannten Mittel in einen deutlich persönlicheren Erzählzusammenhang.

Vor allem die Vielzahl der Stimmen und die konsequente thematische Entwicklung geben »Wilderness« einen eigenen Charakter. Der Wechsel zwischen Schönheit und Härte ist hier kein dekorativer Genrestandard. Jede Veränderung zeigt, wie sich die Wahrnehmung der erzählenden Person verschiebt. Das erklärt zugleich, weshalb die Platte trotz ihrer starken Einzelstücke am besten als geschlossenes Werk funktioniert.

Vollkommen makellos ist das Debüt nicht. Einige Steigerungen folgen ähnlichen Bewegungen, »Retrace« könnte etwas kompakter sein und im dichtesten Getöse gehen feine instrumentale Einzelheiten verloren. Dem stehen außergewöhnlich reifes Songwriting, eine eindrucksvolle vokale Bandbreite und ein Konzept gegenüber, das bis in die kleinsten musikalischen Entscheidungen hinein durchdacht wurde.

FAZIT:

Mit »Wilderness« kehren Cairiss nicht nur nach zehn Jahren zurück, sondern legen zugleich eines der stärksten Blackgaze-Debüts des Jahres vor. Die sechs Stücke verbinden atmosphärische Schönheit, Black-Metal-Wucht und eine schonungslos persönliche Auseinandersetzung mit Trauma, Abhängigkeit und Dissoziation zu einer geschlossenen inneren Reise. Kleinere Längen und ein gelegentlich überfüllter Mix verhindern die Höchstwertung, ändern aber wenig an der nachhaltigen Wirkung des Albums. Vier Komma fünf von fünf Punkten.

Wildfire – offizielles Lyric-Video:

Internet

CAIRISS - WILDERNESS - Album Review

Vorheriger ArtikelMangled Carpenter – Between Blood And Silence
Nächster ArtikelHexorcist – Crucificial Imprecations