Accept – Too Mean To Die

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Accept – Too Mean To Die

Accept - Too Mean To Die - album cover

Band: Accept
Titel: Too Mean To Die
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 29. Januar 2021
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4,5/5

Das sechzehnte Album der Heavy Metal Urgesteine ACCEPT und schon
das fünfte mit Mark Tornillo erfüllt wie gewohnt sämtliche Erwartungen,
die man seit Blood Of The Nations wieder an die
(mittlerweile zum Sextett gewachsene und mit drei Gitarristen agierende)
Institution haben kann.

Ich persönlich würde sogar noch einen draufsetzen und
TOO MEAN TO DIE trotz diverser Besetzungswechsel und der,
aufgrund des 2020 vorherrschenden Zustandes aufgetretenen Probleme bei der Produktion, zu den stärksten Alben der Bandhistorie zählen.

Ausschlaggebend dafür ist zuvorderst der im Vergleich zu den direkten Vorgängern wärmere Klang, für den ich den räumlichen Abstand von
Stammproduzent Andy Sneap verantwortlich machen würde.
Aber natürlich auch das Liedgut, welche auf dieser Scheibe zu finden ist.

Unter anderem Zombieapokalypse und der treibende Titeltrack, das mit einem gewaltigen FU an die Massenintelligenz gerichtete No Ones Master
oder auch Sucks To Be You, um nur ein paar zu nennen,
sind ACCEPT – typische Banger mit messerscharfen Riffs,
die vor allem jedem Gitarristen viel Raum lassen
(man höre nur einmal das abschließende Instrumental Samson And Delilah),
ohne dass die Stücke an Direktheit verlieren.
Jeder dieser Songs ist auch prädestiniert dafür, das Liveset aufzuwerten.

Über diesen großartigen Titeln stehen zudem mit dem auf der Großhirnrinde stampfenden Overnight Sensation ein zukünftiger Bandklassiker,
bei dem ich den Refrain schon vor meinem geistigen Ohr hatte und mitgrölte,
bevor er zum ersten Mal über den Äther lief.
Obendrauf bietet das schon bekannte The Undertaker düstere Epik sowie einen Refrain für die Ewigkeit
und die Ballade The Best Is Yet To Come berührt nicht nur mit großartiger Poesie, sondern strahlt vor allem durch die verdammt starke Gesangsleistung.

Großartige Gitarrenläufe und wirklich hörenswerte Texte,
verpackt in rund 52 abwechslungsreiche Minuten überragend geschmiedeten Stahl,
Metallerhart, watt willsde mehr?

Tracklist

01. Zombie Apocalypse
02. Too Mean To Die
03. Overnight Sensation
04. No Ones Master
05. The Undertaker
06. Sucks To Be You

07. Symphony Of Pain
08. The Best Is Yet To Come
09. How Do We Sleep
10. Not My Problem
11. Samson And Delilah

Besetzung

Mark Tornillo – Gesang
Wolf Hoffmann – Gitarren
Uwe Luis – Gitarren
Philip Shouse – Gitarren
Martin Motnik – Bassgitarre
Christopher Williams – Schlagzeug

Internet

Accept – Too Mean To Die CD Review

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