Tracklist
01. Changes
02. Too Bad To Be Good
03. One Shot
04. Save Our Love
05. Right Here Right Now
06. Mysterious
07. For Now
08. High On Livin’
09. Don’t Turn Around
10. Run
Besetzung
Jonas Erixon – Vocals/Guitar
Marcus Zerath – Keyboards
Fredrik Ekberg – Bass
Jesper Persson – Drums
Klassischer Hard Rock aus Schweden
ALICATE sind keine Unbekannten in der skandinavischen Rockszene. Gegründet Ende der 80er Jahre von Jonas Erixon an Gesang und Gitarre und Fredrik Ekberg am Bass, haben sie über die Jahrzehnte einen klaren, melodischen Hard-Rock-Sound entwickelt. Die jüngste Veränderung im Line-up brachte Marcus Zerath an die Keyboards, was dem Quartett spürbar neue Energie verlieh. Komplettiert wird das Line-up durch Jesper Persson an den Drums.
Mit dem aktuellen Album »Too Bad To Be Good« setzen ALICATE ihren Weg fort! Eingängige Hooks, ein kraftvoller Leadgesang und ein modernes, aber dennoch klassisches Rock-Feeling prägen die zehn Tracks. Produziert wurde das Album von Svein Jensen bei Grand Recordings, während Philip Granqvist für das Mastering verantwortlich war. Zusätzlich steuerte Pete Alpenborg Co-Writing für einige Songs bei, darunter die Single »Save Our Love«.
Melodischer Einstieg und starke Singles
Den Auftakt macht »Changes«, ein Song, der sofort die Dynamik der Band zeigt! Treibende Riffs, fließende Keyboard-Linien und Erixons markante Stimme, die zwischen Aggression und Melodie wechselt. Schon hier zeigt sich, dass ALICATE weiterhin die klassische Rock-Formel mit eigenen Akzenten bedienen.
Die Titeltrack-Single »Too Bad To Be Good« liefert den unverkennbaren Hard-Rock-Charakter, mit einem Refrain, der hängenbleibt. Ebenfalls hervorzuheben ist »Save Our Love«, das Co-Writing von Alpenborg spürt man deutlich! Der Song wirkt reifer, strukturierter und gleichzeitig radiotauglich, ohne an Energie zu verlieren.
Mit »One Shot« und »Right Here Right Now« zeigt die Band, dass sie mehr kann als nur kraftvolle Rockhymnen. Beide Tracks setzen auf Atmosphäre und Melodie, wobei Zeraths Keyboardarbeit für zusätzliche Tiefe sorgt. Besonders »Mysterious« punktet mit einem dunkleren, fast sphärischen Sound, der ALICATE in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Rockklassiker mit modernem Twist
Die zweite Hälfte des Albums bleibt dem klassischen Hard-Rock-Sound treu, ergänzt durch moderne Produktion. »For Now« und »High On Livin’« liefern Energie pur, während »Don’t Turn Around« mit einem einprägsamen Groove überrascht. Den Abschluss bildet »Run«, ein track, der den Drive der Band perfekt einfängt und den Hörer mit einem energischen Finale entlässt.
Was ALICATE auf diesem Album besonders auszeichnet, ist die Balance zwischen Tradition und zeitgemäßer Interpretation. Erixons Stimme trägt die Songs, ohne dass das Instrumentale in den Hintergrund rückt. Zeraths Keyboard-Linien fügen sich nahtlos ein, während Ekberg und Persson ein solides Fundament liefern.
Produktion und Sound
Das Mixing von Svein Jensen gibt dem Album einen klaren, offenen Sound. Die Instrumente sind sauber getrennt, jedes Detail der Arrangements kommt zur Geltung. Granqvists Mastering rundet den Sound ab. Druckvoll, aber nicht überkomprimiert, mit einer Balance, die sowohl auf Vinyl als auch digital funktioniert.
Mit »Too Bad To Be Good« zeigen ALICATE, dass sie die Stärken des klassischen Hard-Rock mit frischen Ideen kombinieren können. Die zehn Tracks sind solide komponiert, gut gespielt und professionell produziert. Einzelne Songs wie »Save Our Love« und »Too Bad To Be Good« stechen hervor, während der Rest des Albums die musikalische Qualität des Quartetts unterstreicht. Ein starkes Album für Fans melodischen Hard Rocks, das sowohl die Bandtreue von ALICATE als auch neue Einflüsse überzeugend verbindet.
Fazit: »Too Bad To Be Good« zeigt ALICATE auf einem kreativen Höhepunkt.






