Antyra – Pentachronist

Band: Antyra
Titel: Pentachronist
Label: Selfreleased
VÖ: 27.11.15
Genre: Epic Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die aus dem Sachsenland stammenden Antyra wurden 2005 gegründet, aber erst jetzt erscheint das erste Full Length Debüt mit dem Namen „Pentachronist“. Was ist das tägliche welches sich die aus Leipzig stammenden Recken auf das Brot schmieren? Ganz klar Epic Metal in vielen Variationen. Was hier gibt es was Jungfräuliches zu erfinden? Eigentlich nicht, aber das Konzept mit dem die Jungs anrücken hat ein gutes Konzept, welches man gut kombiniert vertont hat. Nordische Klänge, welche auch von Urbands a la Bathory verbraten wurden sind hier auf dem Rundling, wie auch etliches an mystischen Soundklängen. Klingt buchstäblich nicht erfrischend? Na was denn sonst, zumindest wenn man das Album mal angetestet hat, kommt man nicht so schnell von dieser Truppe und ihrem Werk lost.

Die Soundverstrebungen sind sehr hymnisch ausgelagert, aber es mangelt auch nicht an durchgreifenden Parts, wo die Truppe so richtig los bolzt als gäbe es kein Morgen. Die Erzählungen, so scheint es zumindest nordischer Herkunft die hier als Reim und mit musikalischer Raffinesse vorgetragen werden klingen nicht stümperhaft, nein auch diese haben einen sehr großen Stimmungsanteil, welcher in guter Kombination mit den harschen Schritten der Band steht.

Die statten Soundeinlagen und eben eine gute Produktion, wie auch einiges an Chorgesängen wurden gut fusioniert und das macht den Leipzigern nicht so schnell jemand nach. Da haut es einem doch glatt den Wikingerhelm vom Haupte, denn so ein tolles Soundprodukt ist einfach mit einem befriedigten Grinsen aufzunehmen. Klanglicher Filmkitsch überall nur nicht bei diesen Sachsen, denn diese haben die Erweiterungen und Komplettierungen fachlich toll unter einen Hut gebracht. So lasse ich mir Anno 2015 nordische Mythologie in musikalischer Form gerne unter die Nase bzw. das Gehör reiben.

Fazit: Dies ist mal ein opulentes Epic Metal Album, welches keine Konkurrenz zu scheuen braucht. Dies alles in Eigenregie, na da merkt man gleich, dass die Jungs hier wahrlich etliches auf dem Kasten haben. Alle Daumen hoch in Richtung Sachsenland!!!!

Tracklist:

01. Overtüre: Quintessenz 2:33
02. Prolog: Ignis 0:43
03. Flammenflut 6:02
04. Prolog: Terra 4:20
05. Von Höchsten Sphären 5:30
06. Prolog: Aura 1:24
07. Antyra 6:19
08. Prolog: Agna 2:30
09. Hinab In Den Maeltröm 8:44
10. Prolog: Spiritu 0:57
11. Mente Captus Es! 9:00

Besetzung:

Dave (voc & keys)
Purzel (guit, growls & back voc)
Falk (bass & back voc)
Sebastian (drums)

Internet:

Antyra Website

Antyra @ Facebook

Antyra @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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