Band: Armageddon Rev. 16:16
Titel: Sundown On Humanity
Label: Pitch Black Records
VÖ: 2014
Genre: Progressive/Power Metal
Bewertung: 2,5/5
Written By: Robert

Die Insel Zypern ist ja nicht wirklich bekannt für seine Metallandschaft. Obwohl es doch einige vielversprechende Acts gibt. Die von der Hauptstad stammenden Armageddon Rev. 16:16 sind ja meiner Meinung nach die Dienstälteste Kapelle von der Mittelmeerinsel. Seit 1985 agieren die Jungs und dennoch hat man bis auf 2 Demos bzw. 2 Ep’s seither nicht wirklich was raus gebracht. Zwischen dem letzten Lebenszeichen, der EP „Spoils of Conflict“ aus dem Jahr 1999 liegen ja auch schon Dekaden dazwischen. Mit „Sundown On Humynit“ legt man uns somit nach all der Ruhephase nicht nur ein erstes Lebenszeichen nach, nein es ist auch ein Full Length Album. Das Full Length Debüt Album mit dem die Jungs von der Insel aus auf den Kriegszug starten wollen. Heavy / Power Metal steht da eindeutig auf dem Speiseplan und da lässt schon das Artwork darauf schließen. Man spricht was man verhält, auch wenn der Reigen etwas progressiver und Savatage lastiger gestartet wird. Freilich wird hier auch an und ab eine gewisse Technik verwendet, doch deutlich mehr, wie auch melodischer, als auch bombastischer beeinflusst erschließen sich einem dann die Stücke. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich Welt bewegend was da aus den Boxen trällert. Es liegt einfach daran dass die Stücke sicherlich nicht schleicht sind und auch locker rein rattern, aber aufgrund der Ausrichtung seitens des Songwritings wieder auf der anderen, ohne bemerkenswerten Eindruck wieder raus. Man vermisst hier einfach, und dass, obwohl man schon so lange mitmischt die Originalität. Auch der Überraschungsauftritt von Bob Katsionis (FIREWIND) kann hier nicht wirklich was daran ändern, dass die Songs zwar recht nett anzuhören sind, aber es das auch schon war. Zu viele, deutlich stärkere Bands gibt es einfach als Konkurrenz und da können die Zyprioten nicht wirklich mithalten. Wie gesagt, schlecht ist es nicht, aber es reißt einfach auch nicht wirklich vom Hocker. Somit eine Nummer sicher Scheiblette, bei welcher man nicht wirklich auf Überraschungen oder dem „AHA“ Effekt hoffen sollte.

Fazit: Ganz nett und mit mittelprächtiger Vorstellung schreiten die Zyprioten seit ihrem letzten Release voran. Keine sonderliche Überraschung darf man erwarten und für die Zukunft kann man den Jungs nur raten sich hier doch etwas mehr aus ihrer Ecke zu trauen, dafür ist einfach die Konkurrenz zu stark.

Tracklist:

01. E.K. 40 (Intro)
02. Human Sundown
03. Shades of Tomorrow
04. Strange Dreams
05. Fallen Angels and Lost Souls
06. Hypocrites of Destruction
07. New Day Will Come
08. 13-Seventh Eleven
09. Why
10. Heavy Metal
11. United
12. Icy Blackness (Kursk)

Besetzung:

Jimmy Mayromatis (voc)
Kikis Apostolou (guit)
Elias Andreou (guit)
Nikolas Papaeftychiou (bass)
Kerry Elgar (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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