Band: Warknife
Titel: Amorphous
Label: Memorial Records
VÖ: 2014
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 3,5/5
Written By: Robert

Aus dem Südosten Italiens setzen die 2006 gegründeten Death/Thrasher Warknife zum nächsten Angriff an. „Amorphus“ ist seit fünf Jahren und einer ausgiebigen Beschäftigung das neueste Lebenszeichen der Formation und ist via Memorial Records erschienen. Recht reichhaltig und sehr groovig ist die Veränderung seit ihrem letzten Lebenszeichen ausgefallen. Somit nicht wirklich ein weiterer Aufguss des Thematik Death/Thrash Metal. Vielmehr wurden hier sehr gelungene Ergänzungen eingeflochten die das Ganze sehr erfrischend und pfiffig klingen lassen. Teils dreckig-sldugig, teils wieder, oder sagen wir so mehrheitlich düster ausgestattet lässt man keinen Stein auf dem anderen. Eine wirklich prächtige Mischkultur, welche auch nicht ihr Ziel verfehlt. Eben einfach neuen, frischen Staub aufwirbeln und dies macht man mit einer unbändigen Vehemenz. Unsagbar wohltuende Wechsel, welche durch die schlichteren Bretterparts eine willkommene Abwechslung servieren wird alles gut umgesetzt. Auch Shoutgesänge und Produktion liegen im grünen Bereich und dadurch kann man sich schon einmal für eine längere Unterhaltung vor dem Player einstellen. Viele Ingredienzen kommen hier zum Tragen und die Zusammenführung hat man sauber abgehalten, sodass man nicht wirklich meckern kann. Keine schlichte Thematik wird hier eingesetzt und das ist auch gut so, hier gegenüber anderen Genrekollegen etwas mehr aus dem Einheitsbrei auszubrechen. Man braucht aber auch nicht gleich glauben dass hier die Experimentelle, technische Maschinerie vollends ausgepackt wird. Nein alles mit Maß und Ziel und dass steht für den Einfallsreichtum der Italiener. Die Techniken aus dem urtypischen Death/Thrash und gewisser Nuancen aus dem Post-Hardcore sind meiner Meinung nach eine Mixtur die eigentlich nicht funktionieren sollte, eines Besseren belehren mich aber hier die Jungs und das Gebräu ist einfach lobenswert. Es gibt hier sicherlich kompaktere, wie auch deutlich bessere Formation, doch für das neue Langeisen hat man sich wirklich gut ins Zeug gelegt.

Fazit: Zwischen groovigem Death/Thrash, wie auch Post-Hardcore Fragmenten eine kunterbunte Mischung, welche sehr passabel aus den Boxen kracht.

Tracklist:

01. Act I. Shapeless Birth 00:37
02. The Infected Enigma 03:40
03. A Bleeding Sunset 05:37
04. Behold Regression 03:36
05. A Veil Fragments 06:20
06. Act II. Shape Shifting 01:13
07. Hateseed 04:18
08. Ill Becomes Order 05:04
09. Shining Phoenix 07:05
10. F.A.I.L. 05:25

Besetzung:

Marco Landolfo (voc)
Simone Mele (guit)
Cesare Zuccaro (drums)
Daniele Gatto (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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