Tracklist
01. The Last Mythkeeper
02. The Missing Note
03. Atē, Hybris, Nemesis
04. Legacy of Suffering (Flagellants)
05. The Earth Remembers, The Rain Forgives
06. What Is Best In Life?
07. Chaosbane
08. Wiled The Myth
09. Storm Inside (Bonus Track)
Besetzung
Michael Karasoulis – Gesang
Zack Kotsikis – Gitarren
Kostas Tzortzis – Gitarren
Lukas Libertos – Bassgitarre
Alex Papadiamantis – Violine
George Tsinanis – Schlagzeug
Acht Jahre nach »Codex Epicus« sind vom Line Up auf dem neuen BATTLEROAR – Epos »Petrichor« nur noch Kostas Tzortzis neben Alex Papadiamantis übrig, welcher abermals sein Violinenspiel zum Besten gibt. Stilistisch bleibt aber alles beim Alten, es wird Epic Metal mit den Haupteinflüssen Manilla Road und Omen geboten.
Bei den Songs steht zudem auch wieder einmal die Geschichte weiterhin im Vordergrund.
Ein Umstand, welcher BATTLEROAR selbst für einige Genrefans nicht sehr zugänglich macht.
Jene sollten diesmal jedoch auch ihre Freude an diesem Album haben. Der Hauptgrund ist die Neubesetzung am Mikro, denn mit Michael Karasoulis haben die Griechen anscheinend ihren perfekten Sänger gefunden!
Irgendwo zwischen der Erhabenheit eines James L. Shellberg (Longings Past), der Power des viel zu früh verstorbenen Erico „La Bestia“ Morales (Dantesco) und einem eindeutigen Mark Shelton Timbre trägt er beispielsweise die Hauptlast bei den überragenden
»Atē, Hybris, Nemesis« und »Chaosbane«, obendrein veredelt er hier jede Komposition und erhebt diese erst zu der großen Klasse, die »Petrichor« durchweg bietet.
»Petrichor« hat den Flair einer Theateraufführung.
Beginnend mit der gesprochenen Einleitung » The Last Mythkeeper« taucht man in musikalisch untermalte Erzählungen wie beispielsweise »Wiled The Myth« ein, in denen die Musik oft nur die Geschichte begleitet, aber auch immer wieder den perfekten Zeitpunkt findet, um die Dramaturgie fortzuführen.
Besonders gelungen sind hierbei »The Missing Note«, » What Is Best In Life?« und »The Earth Remembers, The Rain Forgives«, welche instrumental nochmals richtig auftrumpfen.
Fazit:
Wer sich bei der Band (wie meine Person) bisher an der manchmal unpassend wirkenden Violine oder an der oft die Lyrik in den Vordergrund stellenden Art störte, der sollte trotzdem in »Petrichor« reinhören. Dieses Album hat von purer, geballter Epik zu Beginn hinzu den progressiven Passagen in der Mitte selbst gegen Ende mit dem Bonuslied noch so viel Puste, dass man als Genrefan durchweg weggeblasen wird. Epic Metal wurde und wird jemals selten zielgerichteter zelebriert werden!






