Band: Beelzefuzz
Titel: Beelzefuzz
Label: The Church Within Records
VÖ: 2013
Genre: Doom Metal, Hard Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Beelzefuzz? Nun bei Betrachtung des Covers denkt man eher an eine astreine Sludge Band, welche sich auf den Fährten von Black Sabbath durch die Gegend attackiert. Gut beim Anfahren des Album könnte man sogar einige Einflüsse aus diesem Bereich feststellen, jedoch mischen die Jungs eindeutig sehr starke, als auch klare Einflüsse aus dem typischen Hardrock hinzu. Teilweise verstrickt man dies in einem sehr melodischen Gemisch und somit werden die Sludge artigen Elemente sehr stark in den Hintergrund gelegt. Oftmals drängen diese etwas stärker in den Vordergrund und somit ist ein durchaus gelungenes Mischverhältnis entstanden, welche die Stücke teils doomiger, teils wieder deutlich klarer rüber kommen lässt. Meiner Meinung nach eine durch und durch gut durchdachte Idee, welche den Songs einen sehr schönen Anstrich verpassen. Auch vor leichten, modernen Attitüden schreckt man nicht zurück und somit bekommt der Freund der Rockmusik eine sehr ideenreiche Mischung seines Rockbreis. Man mag wohl nicht auf was Neues bauen, dennoch und gerade wegen der Mixtur wirken die Stücke durchaus erfrischend. Teilweise tendiert man in den 80er Bereich und schon kommen wieder leichte 70er Schläge hinzu. Der Sack wird dann nur noch eben von moderneren Marschrichtungen geschnürt. Die Mixtur aus Iron Maiden Melodien, Pentagram lastigen Doom Attitüden und schwerfälligen Saint Vitius Vibes mag etwas vor den Kopf stoßend klingen, tut es aber nicht. Die Songs gehen locker in den Gehörgang rein und dennoch wirken sie eben nicht zu simpel. Spitzfindig weiß man eben zu überzeugen und man weiß eigentlich nie in welchem Zeitalter man uns beim nächsten Song hinbringt. Es mag zwar etwas irreführend sein wenn man das Cover betrachtet und auf eindeutigen Doom schließt, allerdings macht es die Mischung eben aus. Dem einen mag es wohl unter dem Motto „weder Fisch noch Fleisch“ vorkommen, dem anderen wird es gefallen und zwar jenen die sich nicht ganz so arg in den Doombereich hinüber wagen wollen. Wer auf 80er Heavy Metal steht und seine Maiden Melodien nicht missen möchte und dennoch auch mal bereit ist leichte Doom Nuancen beschnuppern möchte ist hier genau richtig. Für meinen Geschmack ist das Album wirklich kunterbunt gemischtworden. Da ich mit beiden Stilrichtungen was anfangen kann, gefällt mir das Album sehr gut.

Fazit: Wirklich gut zusammengemischte Mixtur aus 70er, 80er und eben deutlich moderneren Elementen des Rock, Sludge, Doom und Heavy Metal Bereich. Niemals langweilig und durchaus mit Ohrwurm Charakter ausgestattete Songs sorgen für einen länger wehrenden Spaß vor dem Player.

Tracklist:

01. Reborn 03:10
02. Lotus Jam 03:42
03. All the Feeling Returns 04:47
04. Sirens Song 03:34
05. Hypnotize 07:08
06. Lonely Creatures 05:38
07. Lunar Blanco 04:38
08. Light That Blinds 03:57

Besetzung:

Darin McCloskey (drums)
Pug (bass)
Ortt (voc & guit)

Internet:

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Beelzefuzz @ MySpace

Beelzefuzz @ Reverbnation

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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