Beltez – Tod Part I (CD Review)

Band: Beltez 
Titel: Tod Part I
Label: Bret Hard Records
VÖ: 2013
Genre: Black Metal
Bewertung: 1,5/5
Written by: Robert

Beltez? Ich hätte es fast mit dem Heizmaterial verwechselt. Neun Jahre ist es ja wirklich ruhig gewesen um die Black Heimer aus Baden Württemberg. Mit „Tod Part I“ bietet man den nächsten Reigen und wie gesagt, neun Jahre sind eine lange Zeit. Dies merkt man auch bei der Formation, welche zwar durchaus passablen Depressive Black Metal bieten, dieser ist aber eher eine mittelprächtige Vorstellung. Vor allem seitens des Fronters muss man erst richtig rein kommen. Die Stimme nervt entweder oder man liebt sie. Für meinen Geschmack tendiere ich eher zu ersterem, denn das schräge Gekrächze ist einfach nicht das non plus Ultra. Mir ist schon bewusst, dass zu einem reinrassigen Black Metal Album, ein amtlicher Shouter dazu gehört, welcher eben leicht True lastig sich durchs Geschehen meuchelt, doch dieses Organ ist einfach nicht sonderlich überzeugend. Auch ist die Rhythmik eher simpel aufgebaut und man darf hier nicht sonderlich viel Abwechslung verlangen. Kommt eben immer auf die Betrachtung zwar an, dennoch haben in letzter Zeit schon zick andere Black Metal Heroes bewiesen, dass man auch im True, leicht norwegischen Bereich deutlich mehr bieten kann, als straightes Geschrubbere. Zwar sind einige Fragmente und Soundstücke dabei, welche sehr shakig angestimmt werden, dennoch entschließt man sich immer wieder in einen zu vorhersehbaren, teils zu simplen Bereich vorzudringen. True Black Metal ist sicherlich ein sehr enger Bereich, doch wie erwähnt, auch hier gibt es viele Kollegen, welch uns deutlich mehr überzeugen konnten. Nur einfach die ewig-gestrige Black Metal Schiene zu fahren reicht einfach heutzutage nicht mehr aus.

Fazit: Sicherlich werden die Jungs einige Jünger um sich sammeln können, ob man um die Gunst anderer Black Metal Fans buhlen kann wage ich eher zu bezweifeln. Hierfür ist einfach alles für eine so lange Zeit zu unausgegoren. Schade, da wäre definitiv noch mehr drinnen.

Tracklist:

01. Das Schwarze Grab 06:20
02. Selbstmord 09:30
03. Endzeit 06:18
04. Nagelfar 05:09
05. Zu Den Sternen blickend 11:14
06. Der Tod Ist Ein Meister Aus Deutschland (Slime Cover) 04:28

Besetzung:

Dod (guit, drums & voc)
Flagg (bass)
Gezuecht (voc)
Herr Tot (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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