Bodyfarm – Malevolence

Band: Bodyfarm
Titel: Malevolence
Label: Cyclone Empire
VÖ: 2012
Genre: Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Wenn man den Bandnamen Bodyfarm liest, denkt meine Wenigkeit eher an eine Modern Metal oder Alternative Metal Band. Hierbei handelt es sich aber um eine Formation von einem ganz anderen Schrot und Korn. Der Grundbaustein liegt ganz klar im typisch Old School lastigem Death Metal Bereich als Grundbaustein. Klassisch und dennoch eigenständig zu klingen, ja das ist in diesem Bereich eine schier unlösbare Aufgabe. Die Holländer scheitern aber zu keinem Zeitpunkt an dieser Mission eher im Gegenteil. Sicherlich sind zick Bausteine dabei, welche wir bereits schon sehr oft von klassischen Death Metal Dinosauriern gehört haben. Allerdings werten die Niederländer ihr Material mit sehr innovativen Peitschenschlägen sehr gut auf. Somit erspielt man sich einen guten Platz in meinem Death Metaller Herz. Auch weil man wie eine erfrischte, junge Variante der klassischen Formation Massacre klingt. Schon diese wusste, wie man zu Beginn der Neunziger den Death mit adretten Groove Schlägen aufwertet. Ganz klar wird das auch hier verwendet, aber mit durchaus sehr guten, eigenen eingesetzten Kraftattacken als auch Groove Varianten. Dabei zaubert man einen sehr perfekten, teilweise schnalzigen Death n‘ Roll bei etlichen Passagen hervor. Aufgemischt und abgelöst wird das Ganze immer wieder durch hart durchgreifende Kraftakte, welche vehement und mit vielen aufreibenden Unterbrechungen und Blitzschlägen in Szene gesetzt werden. Das dabei entstandene Wechselspiel ist einfach unglaublich und bei etlichen, wüsten Eruptionen wird ordentlich Staub aufgewirbelt und man raubt uns dermaßen den Atem, das man sich dem sadistischem Kampfruf gerne beugt und amtlich zu den schretternden Klängen abgeht, wie die sprichwörtliche Post. Sicherlich mögen etliche Old School Death Bands etwas stupide klingen, den schmalen Grat meistern aber diese Ombres meisterhaft. Spitzfindige, leichte technische Attacken werten das solide Programm zusätzlich auf. Diese werden aber nicht einfach abrupt und lieblos dazwischen geknallt, nein sehr ausgewogen und zum richtigen Zeitpunkt attackiert man uns mit selbigen und somit ergänzt man das Material ungemein aufregend.

Fazit: Die traditionellen Schläge, als auch sehr adrette Erweiterungen werden im köchelnden Death Gebräu offeriert. Dieser spricht Bände und weiß vom ersten bis zum gottverdammten letzten Ton zu gefallen.

Tracklist:

01. Trapped (Intro)
02. The Butcher
03. Iced
04. Sleep Terror
05. Demons Of The Cross
06. Charlatan Messiah
07. Tombstone Crusher
08. Malevolence
09. I Am The War
10. Cryptic Realms (Massacre cover feat.Kam Lee)

Besetzung:

Quint Meerbeek (drums)
Thomas Wouters (guit & voc)
Mathieu Westerveld (bass)
Bram Hilhorst (guit)

Internet:

Bodyfarm @ Facebook

Bodyfarm @ MySpace

Bodyfarm @ Reverbnation

Bodyfarm @ YouTube

Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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