Leatherhead – Violent Horror Stories - Artwork

Band: Leatherhead 🇬🇷
Titel: Violent Horror Stories
Label: No Remorse Records
VÖ: 13/02/26
Genre: US/Heavy/ Speed Metal

Tracklist

01. V.H.S.
02. Summoning The Dead
03. The Visitors
04. Children Of The Beast
05. Incubus
06. Crimson Eyes
07. Something Evil (This Way Comes)
08. Dreamcatcher

Besetzung

Tolis Mekras – Gesang
Thanos Metalios – Gitarren
Dimitris Komninos – Gitarren
George Bradley – Bassgitarre
Michalis Zounarakis – Schlagzeug

Bewertung: 4,5/5

85

Das selbstbetitelte Debüt der Griechen LEATHERHEAD erreichte meine Ohren erst gut sechs Monate nach erscheinen und hat diese bis heute nicht verlassen. Nun stand der zweite Rundumschlag in Gestalt von »Violent Horror Stories« an und aufgrund von privaten Umständen erreicht diese Rezi Eure Augen leider erst jetzt. Aber als Fan des Stils der Griechen ist es mir eine Herzensangelegenheit und soll nicht, wie viele echt großartige Werke, im Jahresrückblick diesen Jahres untergehen.

»Violent Horror Stories« macht da weiter, wo »Leatherhead« aufgehört hat.

Was bedeutet, dass sich Fans alter Vicious Rumors und Flotsam And Jetsam sich genauso wie die Verehrer von Agent Steel und Helstar auf jeden Fall diesen gut achtunddreißigminütigen Rundumschlag geben sollten. Doch nicht nur diese kommen vor allem mit »V.H.S.«, »Incubus«, »Visitors«, » Something Evil (This Way Comes)« und »Dreamcatcher« auf ihre Kosten.

Eine Weiterentwicklung ist auf »Violent Horror Stories« Auszumachen,

denn während »Summoning The Dead« die hinzugekommenen progressiven Strukturen lediglich zaghaft andeutet, dürften Liebhaber alter Fates Warning und urbaner Queensrÿche spätestens bei »Children Of The Beast« und »Crimson Eyes« ihre wahre Freude haben.

Fazit:

Ja, das was die Griechen hier abfeuern, dies gab es alles schon einmal von den Originalen. Aber sowohl das Debüt von LEATHERHAD als auch »Violent Horror Stories« halten nicht nur mit den Vorbildern mit. Dieses Werk ist eine zaghafte Emanzipation, weil eine stilistische Weiterentwicklung stattfindet und nicht die blasse Kopie das Ansinnen der Musiker scheint. Für US/Speed Metal Fans ist dieses Werk auf alle Fälle Pflicht!

Internet

LEATHERHEAD - Violent Horror Stories

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