Band: Celtachor
Titel: Nuada Of The Silver Arm
Label: Trollzorn Records
VÖ: 2015
Genre: Celtic/Folk Black Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Thorsten

Aus Irland flog bei mir das Album „Nuada Of The Silver Arm“ von CELTACHOR ein.

2007 als Projekt gegründet, entwickelte sich das Ganze recht fix zu einer voll-funktionsfähigen Band und veröffentlichte 2010 ein Demo namens „In The Hall Of Ancient Fathers“ sowie 2012 das selbst auf den Weg gebrachte und vertriebene Album „Nine Waves From The Shore“!

Natürlich teilte sich die Bands auch bereits die großen europäischen Bühnen mit Bands wie PRIMORDIAL, SKYFORGER, ALESTORM, uvm…!

Musikalisch erwartet mich ein Mix aus melodischem Black Metal, Doom und Folkelementen (wobei letztgenannte mir persönlich etwas zu sehr in den Hintergrund gestellt wurden), der gut und kurzweilig unterhält, aber mit Ende des Albums auch ganz schnell wieder vergessen ist, weil sich kein wirklicher Überhit / Ohrwurm auf dem Silberling befindet.

Der beschriebene Mix funktioniert sehr gut, stehen knochentrockene doomige Songs in der selben Reihe wie Stücke, in denen musikalisch Vollgas gegeben wird, teilweise leichte Thrash-Anleihen aufweisen können, ohne Thrash Metal als Inhaltsbeschreibung angeben zu müssen.

Auch die Spielenergie sprüht und funktioniert bestens mit der auch teilweise sehr aggressiven Spielart des Black Metal, doch wirkt diese Mischung auf mich persönlich noch etwas zu unausgegoren.

Teilweise habe ich auch das Gefühl, dass sich die Band noch nicht wirklich 100%ig sicher ist, welchen Stil sie zukünftig verfolgen wird oder soll das alles das leicht „Konfuse“ absichtlich beinhalten?

Inhaltlich dreht sich alles (natürlich) um irische Mythologien, doch fehlen mir hier und da die musikalischen Querverweise in Form von keltischen Instrumenten, die mir auf „Nuada Of The Silver Arm“ etwas zu wenig und zu leise vertreten sind.

Letztendlich ist das Gesamtpaket beinahe stimmig und wer sich gern mit sphärischen, keltischen Black & Doom Metal beschäftigt, wird auch die Höhepunkte finden, die auf dem Album vertreten sind! Nur sind diese Momente aus meiner Sicht, etwas zu rar…

Produktion und Mix gehen völlig in Ordnung und es gibt keinen Grund, dem Album meinen Respekt mit 4 von 5 möglichen Punkten zu zollen.

Tracklist:

01. Arrival Of The Tuatha
02. The Mighty Sreng
03. King Eochaid’s Fall
04. Bres
05. Nuada Of The Silver Arm
06. The Gathering at Teamhair
07. Second Battle Of Magh Tuireadh
08. Nuada’s Burial
09. Uaithne: The Dagda’s Harp

Besetzung:

Stephen Roche (voc & whistle)
David Quinn (guit)
Anaïs Chareyre (drums)
Fionn Staffort (guit & whistle)
Oliver Deegan (bass)

Internet:

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