Band: Combichrist 
Titel: This Is Where Death Begins
Label: Out Of Line
VÖ: 03.06.16
Genre: Industrial Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Das von Combichrist Andy LaPlegua im Sommer gestartete norwegische Musikprojekt kehrt mit „This Is Where Death Begins“ zurück. Zwei Jahre sind seit „We Love You“, welche man durchaus gut genutzt hat. Dies heißt das Projekt wurde merklich forciert. Die für viele als sehr hoch gehandelte Einsteigerband in Sachen Industrial und Gothic Metal sind nach wie vor ein hoher Garant für viel
Unterhaltung.

Was mir persönlich sofort ins Hirn kommt, ist der Fakt, dass man sich im neuen Jahr sehr Groove lastig gibt. Auch leichtere Modern Metal Fragmente wurden in den Sound gewoben, was den Norwegern sehr gut steht. Mit viel Schmackes für die Ohren wird sehr wuchtig das Album angestimmt und diesen aufkeimenden Wirbelsturm lässt man gar nicht erst abebben. Gekonnt werden gute Schneisen geschlagen. Während viele andere Industrial Metal Bands sich vermehrt auf der Schiene ihrer großen Vorväter ausruhen, haben die Norweger das Konzept sehr gut erweitert.

Bedeutet, dass man zwar deutlich unkonventioneller den Industrial Metal angereichert hat, aber das Gemisch steht für sich und weiß vom ersten Moment an zu begeistern. Dieser Tornado geht auch unvermindert weiter und mit vielen Ohrwurmcharaktären wurde jongliert. Das steht abermals für die norwegische Bandvereinigung.

Das man aber hier nicht gleich einen vollends auf Mainstream macht, war mir vorab nicht klar, wurde aber von den Jungs in eine Ecke gedrängt sodass sicherlich leichtere Mucke hier und da hervorsticht, aber im Großen und Ganzen wagt man überhaupt nicht den Schritt in Sachen breitentauglicher Ausverkauf.

Der gehörige Düsterfaktor ist Marschtaktangebend und das Mischkonzept ist einfach grandios gelungen, man biedert sich nicht an, sondern forciert seine Liebe zur Musik im Bereich Gothic, Industrial und Modern Metal.

Wer jetzt ein reinrassigerer Electro-Fan ist, wird etwas enttäuschter sein, zumindest bis zum Song „Glitchteeth“, weil Combichrist bis dahin vermehrt den reinrassigen Metal Roots widmen. Aber keine Angst ab diesem Song zeigen die Norweger dass sie einfach nichts verlernt haben.

Auch hier zeigen die Jungs eine sehr breite Palette und vor allem der sehr weitschichtige Song „Exit Eternity“ ist eine Wucht. Hier zeigen die Jungs ihr diabolisch-dunkles Dasein auf breite Front.

Fazit: Combichrist sind nach wie vor eine der Industrial Metal Bands schlechthin. Sie zählen wie Rammstein zu den Vorvätern und Vorreitern der Szene. Anno 2016 mag man sich etwas vielschichtiger und vermehrt Metal lastiger präsentieren, aber das passt einfach wie die Faust aufs Auge.

Tracklist:

01. We Are The Plague
02. My Life My Rules
03. Glitchteeth
04. Exit Eternity
05. Skullcrusher
06. Time Again
07. Destroy Everything
08. Tired of Hating You
09. Don’t Care How You Feel About It
10. Blackened Heart
11. Pay To Play
12. Slakt
13. Black Tar Dove Pt. 1
14. Black Tar Dove Pt. 2
15. Homeward

Ltd. Edition Bonus:

CD2 „History Of Madness“
01. Brain Bypass
02. Adult Content
03. Winteryear
04. Without Emotions
05. Line To The Dead
06. History Of Madness
07. The Kill
08. Spit
09. Vater Unser
10. Turmoil
11. Industrial Strength
12. Convenient Silence
13. Strike
14. Bullet Fuck
15. God Warrior
16. God Bless

Deluxe-Fan-Edition-Bonus:

CD2 „History Of Madness“
CD3/DVD „Summer Breeze 2016“
01. Just Like Me
02. No Redemption
03. Zombie Fistfight
04. Can’t Control
05. Maggots At The Party
06. Retreat Hell Pt. 1
07. Never Surrender
08. Blut Royale
09. What The F**k Is Wrong With You?
10. Love Is A Razorblade

Besetzung:

Andy LaPlegua (voc)
Eric13 (guit)
Brent Ashley (bass)
Nick Rossi (drums, percussions & keys)
Joe Letz (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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