Deicide – In The Minds Of Evil (CD Review)

Band: Deicide
Titel: In The Minds Of Evil
Label: Century Media Records
VÖ: 2013
Genre: Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Die rund um Frontdeibel Glen Benton formierte Death Kapelle Deicide blickt auf eine 23 Jährige Erfahrung im Business zurück. Unter dem Motto „Verehrt und Angespien“ könnte man den Verlauf der Karriere durchaus so bezeichnen. Dies Schinderei und das vehemente kämpfen gegen jede Attitüde oder Modernisierungen haben sich ausgezahlt. Die Truppe zählt, wie auch Morbid zu den Aushängeschildern der Death Metal Formation aus dem amerikanischen Bereich, wenn nicht als jene Weltweit. Mit dem Album „In The Minds Of Evil“ kehr man nun aus Tampa Florida zurück und schwingt dabei das Old School Death Metal Zepter mit hartnäckigem Schlag.

Seien wir ehrlich, muss oder will man hier eine Veränderung? Nicht wirklich und wer die Truppe kennt, weiß, dass man darauf erneut achtgibt, dass hier ja keine modernen Einflüsse, oder zu arge Melodien Einzug halten. Eines muss ich schon sagen, Glen und seine Recken haben merklich zugelegt und so kommen die Stücke zwar im Old School Flair daher, werden aber mit einer Spielweise dargeboten, sodass es einem den Atem raubt. Mit vollem Speed und schlagenden Argumenten und dies teils mit der bekannten diabolischen Wirkungsweise werden alle Mauern des Kommerz niedergerissen und der Großmeister hat, so kommt es mir vor noch einmal ordentlich am Ziegenblut geleckt. Wie ein Watschenbaum werden einem die Stücke um die Ohren gepfeffert und dabei versprüht man, trotz der langen Existenz noch immer einen erfrischenden Charme. Die Tatsache, dass man sich keinen Neuerungen gibt mag vielleicht jüngere Death Metal Freaks verschrecken, doch diese sollten durchaus ins neue Album von Mister Benton und Konsorten reinhören, hier wird ein wahres Death Massaker aus dem Hut gezaubert und das weiß einfach von vorne bis hinten zu begeistern. Über die Egomanie des Meisters kann man streiten und auch von gewissen Live Auftritten will ich gar nicht erst sprechen, wo man eher enttäuschend war, auf der Platte hört man dies nicht und somit darf sich der astreine Death Freak an den satten Death Granaten der alten Schule ergötzen, inklusive der ständigen Lehrstunde an der Gitarre, welche mal nicht von Ralph Santolla stammt.

Man kann die Verhaltensweise oder den Sound debil nennen, eines ist einfach ein Fakt welcher nicht von der Hand zu weisen ist. Wer schon so lange im Geschäft ist und eigentlich den Death mitwegbereitet hat, darf bzw. muss sich keinen Neuerungen hingeben. Dieser wird auf immer und ewig in den diabolischen Analen des Death Metal Walhalla seinen Platz haben, so wie eben Deicide.

Fazit: Ein Mega Death Metal Album der alten Schule. Hier würde man seinen Kumpel für eine heiße Kartoffel verkaufen, denn das Machwerk ist einfach ein süchtig machendes Death Fixgestirn das in keiner Sammlung fehlen darf.

Tracklist:

01. In the Minds of Evil 03:53
02. Thou Begone 03:44
03. Godkill 03:11
04. Beyond Salvation 02:57
05. Misery of One 03:21
06. Between the Flesh and the Void 03:54
07. Even the Gods Can Bleed 02:58
08. Trample the Cross 03:00
09. Fallen to Silence 03:09
10. Kill the Light of Christ 03:30
11. End the Wrath of God 03:13

Besetzung:

Glen Benton (voc & bass)
Kevin Quirion (guit)
Jack Owen (guit)
Steve Asheim (drums)

Internet:

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Deicide @ MySpace

Deicide @ Last FM

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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