Band: Devil-M
Titel: Revenge of the Antichrist
Label: Meth Media/Dark Dimensions
VÖ: 2014
Genre: Industrial Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Ronja

Mit „Revenge of the Antichrist“ liefert uns das norddeutsche Quartett von „Devil-M“ ein Album mit einem Konzept das sogar „Stubenhocker vom Hocker haut“.
Die Truppe rund um Frontmann Max Meyer erzählt mit ihrem neuesten Werk die tragische Geschichte von Astharat, der seit seiner Geburt an Schizophrenie leidet. Als seine schizophrene Persönlichkeit nach Jahren die Macht über seinen Körper ergreift, folgt eine Reihe an Wut, Zerstörung und Leid, die natürlich seine Mitmenschen zu spüren bekommen, bis Astharat schlussendlich seine Taten begreift und sich selbst umbringt.
Als Anleihen wurden dafür, nach eigenen Angaben, Lars von Triers „Antichrist“, Pink Floyds „The Wall“ und einige Bibelstellen verwendet.
Nicht nur der Text spielt eine große Rolle, beim Erzählen dieser Geschichte, auch die Musik – eine Mischung aus Industrial, Elektro, NDH-Gitarrenriffs und hier und da ein paar gefühlvolle Töne am Klavier, fügt sich perfekt in die Story ein. Durch Max´ düsteren Sprechgesang wird das Ganze noch abgerundet.
Erwähnenswert ist auch noch das konzeptorientierte Artwork, in das, sichtlich, viel Herzblut gesteckt wurde.
Zusätzlich zu den 13 Songs enthält das Album noch drei Remixe von „Centhron“, „Grausame Töchter“ und „Blackest Light“, welche alle drei ihre ganz eigene Note einbringen.
Nicht nur ein Album, sondern auch eine Hörbuchgeschichte zugleich. Nichts für Jedermann, denn „Revenge of the Antichrist“ muss öfters gehört werden, damit man das komplette Konzept versteht.
Zusammenfassend ein sehr gelungenes und Interessantes Album.

Fazit: Für alle bei denen elektronische Mucke aus den Lautsprechern dröhnt, aber auch für die Anderen sehr hörenswert.

Tracklist:

01. Rising
02. Apokrypha
03. Astharat
04. Scabbed Angel
05. Rebirth
06. From Birth to Death
07. Good way of Dying
08. Revenge of the Antichrist (Part 1)
09. Revenge of the Antichrist (Part 2)
10. Love is not available
11. Garden of Eden
12. I am God
13. harmful scab
14. Apokrypha (Centhron Remix)
15. Siddhartha Gautama (Blackest Light Remix)
16. Rebirth (Grausame Töchter Remix)

Besetzung:

Max Meyer (voc)
Lars Everwien (guit)
Lisa Hass (bass)
Sonja Langenfeld (sampling, keys, backing)

Internet:

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